KaVo und Vollmer werben um künftige Auszubildende

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Bereits zum achten Mal haben sich die beiden Unternehmen Vollmer und Kaltenbach&Voigt (KaVo) zusammengetan, um einen Tag der Ausbildung zu veranstalten. Gemeinsam öffneten die Nachbarunternehmen am Freitag ihre Türen, um nicht nur Schulabgänger, sondern auch Schüler und Eltern direkt vor Ort über Ausbildungsplätze und duale Studiengänge zu informieren.

„Überwiegend interessieren sich die Besucher für die Ausbildung“, berichtet Annika Kürner von Vollmer. Aber immer mehr Schüler machen ihr Abitur, und das entgeht auch den Unternehmen nicht. „Man merkt schon, dass die Nachfrage nach dualen Studiengängen gestiegen ist in den vergangenen Jahren.“, sagt Kürner. „Vor allem im Informatik- oder BWL-Bereich.“

Auf dem Gelände des Schleifmaschinenherstellers Vollmer und des Dentalunternehmens KaVo ging es am Freitag hektisch zu. Hier waren laute Maschinengeräusche zu hören, und neben einigen Auszubildenden in orangenen T-Shirts tummelten sich auch zahlreiche neugierige Besucher auf den Firmengeländen.

Es gab viel zu entdecken: Im Gespräch mit den anwesenden Azubis und Studenten konnten sich die Besucher über Ausbildungs- und Studienangebote schlau machen. „Ich finde es sehr wichtig, dass die Azubis mit den Besuchern sprechen.“, sagt Nicole Gerster von KaVo. „Für die Besucher ist es einfach schöner, wenn sie die Informationen aus erster Hand erhalten.“

Die Besucher konnten an Betriebsbesichtigungen teilnehmen oder sich hilfreiche Tipps zum Thema Bewerbung geben lassen. Denn auch für diejenigen, die bereits bei Vollmer oder KaVo arbeiten, fing einst alles mit einem Bewerbungsschreiben an. Keiner kann sich davor drücken, das wissen auch die Mitarbeiter der Unternehmen. Deshalb gab es am Tag der Ausbildung neben Beratungsgesprächen auch Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

In den Ausbildungswerkstätten konnten die Besucher eigene Produkte fertigen und die Maschinen hierbei in Aktion erleben. „Den Besuchern werden die Maschinen gezeigt, sie können Fragen stellen und sich alles ganz genau anschauen.“, sagt Annika Kürner von Vollmer. Laut Kürner komme es bei den Besuchern immer besonders gut an, wenn sie den Auszubildenden bei ihren Tätigkeiten über die Schulter schauen oder sogar selbst mitarbeiten können. Während in der Ausbildungswerkstatt von Vollmer am Freitag zahlreiche Grillspieße angefertigt wurden, konnten die Besucher nebenan bei KaVo ihre Namen auf Flaschenöffner gravieren lassen. Wer die Sache jedoch lieber gemütlich angehen wollte, konnte im Bewirtungsbereich Schokofrüchte naschen oder sein Glück bei einem Gewinnspiel versuchen.

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