Künstliches Storchennest schon in Beschlag genommen

Lesedauer: 2 Min
 Nur einen Tag, nachdem das Nest angebracht worden war, ließ sich ein Storch dort nieder.
Nur einen Tag, nachdem das Nest angebracht worden war, ließ sich ein Storch dort nieder. (Foto: Ortsverwaltung Ringschnait)
Schwäbische Zeitung

Ein künstliches Storchennest ist auf dem Ringschnaiter Kirchturm eingebaut worden und wurde nur einen Tag später in Beschlag genommen.

Im ersten Schritt wurde das Dach des Kirchturms auf der Nordseite geöffnet. Dann musste das sechs Meter lange Stahlrohr nach oben in luftige Höhe von circa 23 Meter gehoben werden, um es anschließend nach innen abzusenken und an seiner vorgesehenen Position zu befestigen. Danach musste das Dach wieder geschlossen und das Rohr so gekürzt werden, dass der stählerne Nestrahmen mit seinem bereits aus vielen Zweigen und Ästen zusammengestellten, originalgetreuen Nest, aufgesetzt und verschraubt werden konnte. Zum Schluss musste noch die Erdung angeschlossen werden.

Einen großen Beitrrag zum Gelingen der Aktion trugen ehrenamtliche Helfer bei. So ermöglichte Christian Lerner zusammen mit seinem Arbeitskollegen von der Boehringer-Ingelheim-Werksfeuerwehr mit der großen Drehleiter das Setzen des künstlichen Storchennestes. Während Lerner oben im Arbeitskorb zusammen mit Christian Locher vom Heizungs- und Sanitärbetrieb Locher aus Ochsenhausen die Außenarbeiten erledigte, wurde er unten auf dem Leitungsstand von seinem Kollegen unterstützt und gelenkt. Die Innenarbeiten (Befestigung des Stahlrohrs auf dem Turmgebälk) führten Franz Kehrle und Gerhard Föhr aus. Kosten fallen noch für das Herstellen des künstlichen Nests an.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen