Jury kürt den tollsten Kindergarten-Maibaum

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Zwölf Einrichtungen aus dem Verbreitungsgebiet der Schwäbischen Zeitung Biberach haben sich in diesem Jahr für den SZ-Maibaumwettbewerb für Kindergärten angemeldet. Die Jury – bestehend aus Juks-Leiterin Susanne Maier, Kinderschutzbund-Vorsitzende Mabel Engler, SZ-Geschäftsführerin Juliana Rapp und Redakteurin Tanja Bosch – waren in der Region unterwegs und haben sich alle Maibäume angeschaut.

Das Rennen hat der Maibaum der städtischen Kindertagesstätte in der Wielandstraße gemacht. Sie sind bereits zum vierten Mal dabei und haben die Jury mit ihrem Märchen-Maibaum überzeugt. Ein Kranz trägt eine Krone und der andere Kranz ist mit Äpfeln und Blumen geschmückt. „Das ist ein lebendiger Baum, das Thema Märchen wurde greifbar und verständlich umgesetzt“, sagt Mabel Engler. Was Susanne Maier sehr gefallen hat: „Die Platten auf dem jedes Kind ein Märchen malen durfte, sind aus dem Baumstamm vom vergangenen Jahr.“ Zudem sei der Baum sehr kreativ und warm.

Entscheidung fällt Jury schwer

Überzeugt hat die Jury auch der Maibaum des katholischen Kindergartens Schwester Ulrika Nisch. Er belegt Biberach auch den zweiten Platz. Auf den Wappen durfte sich jedes Kind mit seiner Familie verewigen. „Es war uns wichtig, dass die Kinder das mit ihren Familien machen“, sagt Kerstin Passon, stellvertretende Kindergartenleiterin. „Wir sind eine kunterbunte Einrichtung und haben einige Kinder mit Migrationshintergrund. Es ist uns wichtig sie in unsere Traditionen einzubinden.“ Genau das hat Juliana Rapp sehr gefallen: „Integration wird hier großgeschrieben. Es ist wichtig, unsere Kultur und unser Brauchtum weiterzugeben.“

Der dritte Platz geht an den katholischen Kindergarten St. Margaretha aus Otterswang, der hatte in diesem Jahr zum ersten Mal einen Maibaum. „Eigentlich kam die Idee von den Kindern, weil sie im Ort den Dorfmaibaum gesehen haben“, erzählt Leiterin Maria Deinet. „Dann haben wir spontan beschlossen, einen zu stellen.“ Dass der Anstoß von den Kindern kam, war ein Grund für die Entscheidung der Jury: „Es ist schön, dass die Erzieherinnen hier auf den Wunsch der Kinder reagiert hat“, freut sich Susanne Maier. Das Thema sei kindgerecht umgesetzt worden.

Für ihre Originalität lobt Mabel Engler noch den Baustellen-Maibaum des Wilhelm-Sailer-Kindergartens in Oberopfingen: „Die Kindergartenerweiterung wurde hier raffiniert und lustig umgesetzt.“ Und weil eigentlich alle Maibäume so schön und individuell waren, ist es der Jury schwergefallen, sich überhaupt für drei Plätze zu entschieden.

Der erste Platz gewinnt einen Warengutschein von Spielwaren Ziesel aus Ochsenhausen im Wert von 100 Euro, der zweite Platz bekommt 50 Euro und der dritte Platz darf sich über einen 30-Euro-Gutschein freuen.

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