Jungstorch wird bald beringt

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Auf dem Foto der Biberacher Storchen-Webcam ist der verbliebene Jungstorch schemenhaft zu erahnen.
Auf dem Foto der Biberacher Storchen-Webcam ist der verbliebene Jungstorch schemenhaft zu erahnen. (Foto: Screenshot: SZ)
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Einen Blick live ins Biberacher Nest gibt es unter

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Von ursprünglich vier Jungstörchen auf dem Biberacher Spitaldach hat dieses Jahr zumindest einer überlebt. Dieser soll voraussichtlich am 18. oder 19. Juni von Storchenexpertin Ute Reinhard beringt werden. Die Biberacher Feuerwehr stellt dafür wieder ihre Drehleiter zur Verfügung.

Martin Rösler vom Biberacher Nabu, der das Biberacher Storchennest über die Webcam immer im Blick hatte zunächst auf mehrere Jungstörche gehofft. „Eines der Jungen war allerdings bereits geschwächt und eine Art Nachzügler. Zwei weitere wurden von den Storcheneltern vor einigen Tagen tot aus dem Nest geworfen“, sagt er.

Rösler geht davon aus, dass zumindest der verbliebene Jungstorch überleben wird. „Regen und Kälte sollten ihm jetzt nichts mehr ausmachen“, sagt der Experte. Es wäre das erste Mal seit mehr als zehn Jahren, dass es in Biberach in zwei aufeinander folgenden Jahren Jungstörche gibt.

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