Jordanbad feiert mit vielen Besuchern

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Freude herrschte bei den Gewinnern bei der großen Verlosung am Ende des Jordanbad-Sommerfests.
Freude herrschte bei den Gewinnern bei der großen Verlosung am Ende des Jordanbad-Sommerfests. (Foto: Gottfried Brauchle)
Schwäbische Zeitung

„Aufbruch ins Leben“ – so lautete das Motto des Sommerfests im Biberacher Jordanbad. Vom Spezialitätenmarkt bis zur großen Verlosung war an alles gedacht, um Kindern und Erwachsenen, um Menschen mit und ohne Handicap auf dem weitläufigen Gelände einen abwechslungsreichen Tag zu bereiten.

Peter Wittmann, Sprecher des Vorstands der St. Elisabeth-Stiftung, dankte allen Mitwirkenden des Gottesdiensts. „Wir feiern das15-jährige Bestehen des neu gestalteten Jordanbads. Das Jordanbad ist traditionell ein Ort, wo Menschen aufbrechen, wo sie Kraft tanken.“ Wittmann dankte auch allen, die beim Kraftakt mitgeholfen haben, in nur sechs Monaten das Hauptgebäude von Grund auf zu modernisieren und lud ein, das Innere des Parkhotels anzuschauen.

Am Stand des Klosters St. Ottilien wurde der Rohmilchkäse probiert und gelobt und bei Schwester Birgit vom Kloster Reute wurde über Kräuter und aus ihnen gewonnene Erzeugnisse gefachsimpelt. An allen Ständen des Kloster- und Bauernmarktes waren die Kunden im Gespräch mit den Herstellern der angebotenen Produkte.

Kinder zeigten in der Holzwerkstatt ihr Geschick oder halfen dem Bäckermeister bei der Herstellung nassgebackener Seelen. Im Park unter großen, Schatten spendenden Bäumen tobten sie sich später in der Hüpfburg und auf der Rollrutsche aus, während sich nebenan eine Muttersau und ihre Ferkel auf Stroh ausruhten.

Schwester Yvonne führte eine Gruppe Festgäste durch unterirdische Gänge und erzählte viel Interessantes zur Geschichte des Jordanbads, das schon 100 nach Christus erstmals erwähnt wurde. Draußen vor der Kirche spielte der Musikverein Ummendorf zur Unterhaltung auf.

Die Heggbacher Trommler wurden mit viel Applaus begrüßt. Deren fetziges Ständchen lockte auch einige aus der Sinn-Welt, wo sich Klein und Groß auf Entdeckertour begaben und sich vor den Zerrspiegeln kringelig lachten oder fasziniert dabei zusahen, wie auf Metallplatten eigenhändig erzeugte Töne als Muster im Sand sichtbar wurden.

Am späten Nachmittag versammelten sich vor „Glücksschwester“ Yvonne, die aus allen Losnummern im Topf 30 Gewinner zog. Spannung und Jubel waren groß, als Geschenkkörbe und Gutscheine ihren glücklichen Gewinnern übereicht wurden. In der Kirche sorgte der Peruaner Cesar Villalobos, bekannt als „Inca Son“, mit seiner Panflöte für einen letzten Höhepunkt und Ausklang des unterhaltsamen Tages.

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