Johannes Walter führt künftig die CDU-Ratsfraktion

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Johannes Walter ist neuer CDU-Fraktionsvorsitzender im Biberacher Gemeinderat.
Johannes Walter ist neuer CDU-Fraktionsvorsitzender im Biberacher Gemeinderat. (Foto: Gerd Mägerle)

Die CDU-Fraktion im Biberacher Gemeinderat hat am Mittwochabend eine neuen Vorsitzenden gewählt. Johannes Walter wird künftig die mit elf Sitzen größte Ratsfraktion führen. Notwendig wurde dieser Schritt, weil der bisherige Fraktionsvorsitzende Tom Abele in der letzten Sitzung vor Weihnachten angekündigt hatte, den Gemeinderat im Februar verlassen zu wollen (SZ berichtete). Außerdem hatte damals auch CDU-Stadtrat Hans-Peter Brenner seinen Abschied aus dem Gremium zum gleichen Termin verkündet.

Seine Wahl zum Vorsitzenden in der Fraktionssitzung sei einstimmig gewesen, sagte Walter am Donnerstag im Gespräch mit der SZ. „Wir hatten seit Weihnachten alles in Ruhe vorbesprochen. Walter Stellvertreter bleibt der bisherige Fraktionsvize Friedrich Kolesch. Das Amt des ersten ehrenamtlichen OB-Stellvertreters bleibt bei Hubert Hagel.

Seit 2009 im Gemeinderat

Der 58-jährige Johannes Walter ist Pastoralreferent in der katholischen Kirche und in dieser Funktion als Klinikseelsorger in Biberach tätig. Der gebürtige Tuttlinger lebt mit seiner Frau seit 1988 in Biberach. Sie haben zwei erwachsene Söhne. Walter sitzt seit 2009 für die CDU im Biberacher Gemeinderat. Er gehörte bislang zum Vorstand der Fraktion.

Für Tom Abele und Hans-Peter Brenner rücken Walter Herzhauser und Petra Romer-Aschenbrenner in den Gemeinderat nach. Dadurch ändern sich auf CDU-Seite einige Ausschussbesetzungen. Herzhauser soll Brenners Sitz im Bauausschuss übernehmen, Petra Romer-Aschenbrenner dessen Sitz im Hospitalrat.

Stadträtin Lucia Authaler vertritt die CDU anstelle von Tom Abele künftig im Hauptausschuss. Abeles sitz im Aufsichtsrat der Stadtwerke übernimmt Peter Schmogro und Friedrich Kolesch rückt für Abele in den Aufsichtsrat der Ewa Riss. Tom Abeles Platz im Kuratorium der Wieland-Stiftung wird von Elisabeth Jeggle übernommen.

„Wir haben uns damit etwas breiter aufgestellt als bisher“, sagt Johannes Walter. Der Vorteil einer großen Fraktion sei, dass man bestimmte Spezialgebiete besser auf einzelne Mitglieder verteilen könne.

Der neue Fraktionsvorsitzende selbst behält seine Sitze in Hauptausschuss, Hospitalrat sowie im Aufsichtsrat der Stadtwerke. „Das ist für mich absolut ausreichend, zumal ich ja als Fraktionsvorsitzender künftig noch dem Ältestenrat des Gemeinderats angehöre.“

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