Ist mein Kind hochsensibel?

Lesedauer: 2 Min
 Hochsensible Menschen werden von anderen oft als empfindlich abgestempelt.
Hochsensible Menschen werden von anderen oft als empfindlich abgestempelt. (Foto: Monique Wüstenhagen)
Schwäbische Zeitung

Die Familienbildungsstätte bietet am Mittwoch, 20. März, 19 Uhr, im Martin-Luther-Gemeindehaus, Waldseer Straße 20, einen Vortrag für Eltern an zum Thema „Ist mein Kind hochsensibel?...“ – Hochsensible Kinder – zwischen Wahrnehmungsbegabung, AD(H)S und Hochbegabung“ mit Referentin Juliane Schneider, Gymnasiallehrerin und Systemische Therapeutin.

Wenn Eltern das Gefühl haben, dass ihr Kind irgendwie anders ist als andere, ein guter Beobachter ist und Menschen intuitiv einschätzen kann, empfindlich auf Lärm und Gerüche, kratzige Kleidung, Menschenansammlungen oder Überraschungen reagiert – dann könnte es sein, dass das Kind hochsensibel ist. Hochsensibilität ist eine normale Veranlagung, die etwa 15 bis 20 Prozent aller Menschen betrifft. Das Nervensystem eines hochsensiblen Menschen ist quasi offenporiger und macht sie deshalb empfänglicher für Reize – emotionaler wie äußerer Art. Dies führt schnell zu einer Überforderung. Kinder reagieren darauf unterschiedlich, als Babys oft mit unvermitteltem Schreien, später entweder dadurch, dass sie sich zurückziehen oder überaktiv bis aggressiv reagieren. Einige bekommen zu Unrecht die Diagnose AD(H)S. Als hochsensible Mutter mit hochsensiblem Kind möchte die Referentin den Teilnehmenden Einblick in das Phänomen geben sowie eine Abgrenzung zu anderen Veranlagungen und Störungen vornehmen. Außerdem sollen Eltern Hilfestellungen erhalten, wie sie ihren Kindern helfen können, diese Begabung als Gabe und nicht als Belastung zu (er-)leben.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen