Internationales Flair durch sieben Nationen

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Die Schweiz, einer der Stammgäste beim Ibot, tritt bei der 19. Auflage des Turniers mit der U16-Nationalmannschaft an.
Die Schweiz, einer der Stammgäste beim Ibot, tritt bei der 19. Auflage des Turniers mit der U16-Nationalmannschaft an. (Foto: Volker Strohmaier)
Sportredakteur

Erstmals wird beim Internationalen Biberacher Osterturnier (Ibot) um den „Cup der Kreissparkasse Biberach“ auch Türkisch, Ungarisch und Georgisch gesprochen. Bei der am Samstag, 26. März, startenden 19. Auflage des Handball-Nachwuchsturniers feiern unter anderem Takev Izmir, Veszprémi KSE, MKB-MVM Veszprém sowie ein Team aus der Biberacher Partnerstadt Telawi ihre Premiere. Insgesamt sind unter den 104 teilnehmenden Teams acht Nationen vertreten.

„Das gibt dem Turnier wieder ein ganz neues Flair, dass neue Nationen mit dabei sind“, sagt Jochen Halder vom Ibot-Organisationsteam, mit Blick auf die Nationen, aus denen erstmals Teams in Biberach antreten werden. Aus der Türkei reist Takev Izmir nach Biberach. Izmirs Trainer Metin Parlak hatte vom Ibot gehört und nahm über David Drenovak vom Handball-Bezirksligisten TSG Ehingen Kontakt zu Silli Herth, Trainerin der Württembergliga-Frauen der TG Biberach auf und so ist das Team nun mit einer männlichen B-Jugend beim Ibot dabei. „Wie Izmir einzuschätzen ist, ist nur schwierig zu sagen. Die Türkei gehört nicht zu den europäischen Handball-Spitzennationen. Zu den Favoriten gehört Izmir definitiv nicht“, schätzt Jochen Halder die Chancen der Türken ein.

Deutlich höher stuft der 40-Jährige da schon die beiden ungarischen Teams aus Veszprém ein, die beide ebenso im Turnier der männlichen B-Jugend dabei sind. Mit dem MKB-MVM Veszprém ist der Nachwuchs eines Champions-League-Final-Four-Teilnehmers in Biberach am Start. „MKB zählt absolut zu den Favoriten. In dem Verein wird eine sehr gute Jugendarbeit gemacht“, sagt Jochen Halder und fügt hinzu: „Der ungarische Nachwuchs ist traditionell sehr stark, spielt sehr athletisch und technisch sauberen Handball.“ Daher traut er auch dem zweiten Team aus Veszprém, Veszprémi KSE, einiges zu.

Als „Wundertüte“ bezeichnet Jochen Halder das Team aus Telawi. „Georgien ist nicht die ganz große Handballnation. Der Einfluss des russischen Handballs in der Vergangenheit ist aber sicher noch spürbar“, begründet der Ibot-Mitorganisator seine Einschätzung. Mitbetreut wird das Team vor Ort vom Biberacher Partnerschaftsverein.

Komplettiert wird die Fraktion der internationalen Teams durch Mannschaften aus Slowenien, der Schweiz, den Niederlanden und Italien. Schon Stammgäste sind unter anderem die von Thomas Umbricht trainierte U16-Nationalmannschaft der Schweiz sowie das A-Jugend-Mädchenteam der Handbalschool Valuascollege, eine Regionalauswahl aus Venlo. Die Schweizer sind für Jochen Halder ein Kandidat für das Halbfinale im erstmals 32 Teams starken Teilnehmerfeld der männlichen B-Jugend. Die Niederländerinnen erwartet er wie schon in den Vorjahren weit vorn.

Weitere Informationen zum Internationalen Biberacher Osterturnier (Ibot) gibt es unter

www.ibot-bc.de

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