Hitze beeinträchtigt Stadtpokal

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Im Finale des Stadtpokals zwischen dem FV Biberach und dem SV Ringschnait war Pfeffer drin. Hier sieht sich Ringschnaits Torsch
Im Finale des Stadtpokals zwischen dem FV Biberach und dem SV Ringschnait war Pfeffer drin. Hier sieht sich Ringschnaits Torschütze zum 1:0, Stefan Grell, gleich von mehreren Biberachern umringt. (Foto: Georg Kliebhan)
Sportredakteur

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Weitere Infos zum Stadtpokal sowie die Video-Höhepunkte (FupaTV) der Partien am Sonntag ab dem Spiel um Platz fünf gibt es im Internet unter

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Insgesamt 400 zahlende Zuschauer hat der FC Wacker Biberach bei der zweitägigen Neuauflage des Stadtpokals auf den städtischen Sportanlagen am Erlenweg verzeichnet. Die Bilanz des Ausrichters fällt positiv aus.

„Sportlich war es ein gutes Turnier. Alle Mannschaften haben trotz der Hitze Vollgas gegeben. Ringschnait war ein verdienter Sieger“, sagt Frank Günther, Präsident des FC Wacker. Organisatorisch sei alles sehr gut gelaufen. Der Abbau sei am Sonntag gegen 20.30 Uhr erledigt gewesen. „Alle Helfer haben trotz der Hitze super mitgearbeitet. Dank auch noch einmal an Johannes Riedel, der uns auch beim Turnier sehr gut unterstützt hat“, so Günther. Mit Blick auf die Zuschauerzahl hätte sich der FC Wacker etwas mehr Resonanz gewünscht. „Aber bei solch einem heißen Wetter war einfach nicht mehr drin. Da muss man realistisch sein.“ Den Mannschaften habe das Turnier gut gefallen, so seien jedenfalls die Rückmeldungen gewesen. Mit Platz acht für seinen Verein war der Wacker-Präsident nicht ganz zufrieden. „Da haben wird uns schon ein bisschen mehr erwartet. Nächstes Jahr wollen wir besser abschneiden“, sagt Günther: „Das Ergebnis bewerte ich aber auch nicht über. Was zählt ist die Saison.“

Glutheißer Hexenkessel

Die Bilanz von Johannes Riedel, dem Initiator der Neuauflage des Stadtpokals, fällt insgesamt ebenso positiv aus. „Es war ein gutes Turnier. Der FC Wacker hat als Ausrichter einen tollen Job gemacht“, sagt Riedel. Schade sei gewesen, dass nur so wenige Zuschauer da waren. „Das kann man den Leuten aber nicht verdenken. Bei solch heißen Temperaturen geht man lieber baden als in den glutheißen Hexenkessel am Erlenweg.“ Im September würden sich alle Vereine noch mal zusammensetzen, um Bilanz zu ziehen. „Da wird sicher auch noch mal das Thema Termin auf den Tisch kommen. Der Termin war diesmal nicht anders möglich, aufgrund der zahlreichen Pokalturniere der Vereine“, erläutert Riedel. Ob es Neuerungen oder Veränderungen geben soll, sei noch offen. Dies werde ebenso bei der Nachbesprechung thematisiert. Der Austragungsort des Stadtpokals im kommenden Jahr, bei dem die SG Mettenberg Ausrichter sein wird, stehe noch nicht fest. „Den Vereinen sollte es künftig überlassen werden, ob sie das Turnier am Erlenweg ausrichten wollen oder aber bei sich zu Hause“, sagt Riedel.

Baubürgermeister Christian Kuhlmann, der am Sonntag die Siegerehrung vornahm, hatte sich davon beeindruckt gezeigt, dass die Spieler bei den hohen Temperaturen so ein hohes Tempo an den Tag gelegt haben. „Ringschnait ist ein verdienter Stadtpokalsieger. Das frühe 1:0 ist ihnen natürlich zugutegekommen. Das Finale hatte ein hohes Niveau“, sagte Kuhlmann und zollte dem Ausrichter und den ganzen Helfern, die das Turnier möglich gemacht hatten, ein großes Lob. „Schade war, dass es nur so wenige Zuschauer gehabt hat, aber das ist natürlich verständlich gewesen bei der Hitze“, so Biberachs Baubürgermeister. „Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die SG Mettenberg Ausrichter ist.“

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