Harald Gehring leitet nun die Lebenshilfe

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Der Vorsitzende der Lebenshilfe Biberach Rolf Segiet (Mitte) mit dem ausscheidenden Geschäftsführer Andreas Mahle (links) und se
Der Vorsitzende der Lebenshilfe Biberach Rolf Segiet (Mitte) mit dem ausscheidenden Geschäftsführer Andreas Mahle (links) und seinem Nachfolger Harald Gehring. (Foto: Josef Aßfalg)
Vo Josef Aßfalg

Bei der Lebenshilfe Biberach gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung. Auf Geschäftsführer Andreas Mahle folgt nun Harald Gehring.

Andreas Mahle ist seit sieben Jahren bei der Lebenshilfe Biberach. „Die Position des Geschäftsführers ist eine interessante und spannende Aufgabe mit viel Gestaltungsspielraum“, sagte Mahle im Pressegespräch. Und: Die Grundgedanken der Lebenshilfe, wie die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung nachhaltig zu verbessern, „war mein Ziel“.

Harald Gehring, der nun die Geschäftsführung übernimmt, hatte vorher Führungspositionen bei der Diakonie und bei der St.-Elisabeth-Stiftung. Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz wird die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung verbessert und weiterentwickelt. „Menschen mit Beeinträchtigungen sollen so normal wie möglich wohnen“, erklärte Gehring. Gleichzeitig sollen sie aber auch den Bedarf an Unterstützung erhalten, den sie bräuchten. „Aufgrund der neuen Gesetzeslage sind wir in der Umstellungsphase“, so Harald Gehring. Die bisher guten Leistungen im stationären Wohnen müssten in andere Betreuungsformen „herübergerettet“ werden. „Das Wohnen wird sich verändern“. Dies sei eine Herausforderung „und ich freue mich auf die neue Aufgabe. „Die Veränderungen sind vorgegeben durch das Bundesteilhabegesetz, es ist die Grundlage dessen, was wir verändern müssen“, fügte Rolf Segiet hinzu, der seit 19 Jahren Vorsitzender der Lebenshilfe Biberach ist.

Seit Anfang März ist Harald Gehring bei der Lebenshilfe. „Nach einer zweiwöchigen Übergabephase, zusammen mit Andreas Mahle“, folge die nahtlose Übergabe der Geschäftsführerposition an Harald Gehring, wusste Rolf Segiet. Und: Es sei ein Übergang von einer sehr verdienten Person auf eine andere, die schon viele Verdienste hat und sich diese nicht erst noch erwerben müsse, lobte Vorstand Segiet.

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