Handtmann wegen Energiegesetz in Sorge

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Bei Handtmann in der Gießerei: Norbert Mayer (von links, FDP), Robert Fiesel (Leiter Vertrieb und Entwicklung bei Handtmann Sys
Bei Handtmann in der Gießerei: Norbert Mayer (von links, FDP), Robert Fiesel (Leiter Vertrieb und Entwicklung bei Handtmann Systemtechnik), Christoph Funk (FDP-Stadtrat), Michael Theurer, Sebastian Haug (FDP-Orts- und Kreisvorsitzender), Miram Primozic (FDP), Jörg Hochhausen (Geschäftsführer Handtmann Service), Eduard Engeln (FDP) und Lothar Krause (FDP). (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Michael Theurer, stellvertretender Vorsitzender der FDP im Bundestag und Landesvorsitzender, hat mit örtlichen FDP-Vertretern Betriebe im Landkreis Biberach besucht. Dabei stand auch ein Rundgang bei der Firma Handtmann an. Im Gespräch mit Thomas Handtmann und weiteren Geschäftsführern zeigte sich Theurer von der Innovationskraft des Unternehmens beeindruckt.

Dass sich die Handtmann-Gruppe trotz großer Herausforderungen zum Standort Biberach bekennt, sei ein positives Signal. Der Politiker forderte daher, dass Land und Bund die Stadt und die Region besser unterstützen müssten. Nur so sei eine Erweiterung im Kreis zu sichern. Entscheidend dafür seien insbesondere attraktive Investitionsbedingungen. Handtmann zeigte sich besorgt über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Dadurch fehlten fast sechs Millionen Euro für Investitionen. Theurer teilte diese Sorge, das EEG müsse durch einen erweiterten europäischen Emissionshandel ersetzt werden.

Theurer besuchte auch Friseurmeister Auer in Ochsenhausen sowie Kreishandwerksmeister Manz und weitere Vertreter der Kreishandwerkerschaft in Herrlishöfen. Besonders gelobt hat Theurer die hohe Ausbildungsquote in beiden Betrieben. Bei dem Treffen wurde auch über den Fachkräftemangel und ein Zuwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild diskutiert.

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