Hallenkreismeisterschaft: FC Wacker III geht in die Annalen ein

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 Wussten sich gegen die im Schnitt jüngeren Mannschaften zu behaupten, die Spieler des FC Wacker Biberach III: (hinten von links
Wussten sich gegen die im Schnitt jüngeren Mannschaften zu behaupten, die Spieler des FC Wacker Biberach III: (hinten von links) Holger Weiß, Robin Hoffmann, Uwe Ehing, Dimitri Enns, Frank Günther, (vorn von links) Kerem Cerit, Eugen Haufler, Vitali Keher und Timur Yigin. (Foto: Felix Gaber)
Sportredakteur

Für den FC Wacker Biberach III ist die 32. Hallenfußball-Kreismeisterschaft nach der Vorrunde beendet gewesen. Als Tabellenletzter schloss die Mannschaft um die Wacker-Altstars Kerem Cerit (44 Jahre), Frank Günther (54), Holger Weiß (50), Uwe Ehing (42) und Dimitri Enns (40) die Gruppe E ab.

„Respekt vor den Spielern, dass sie sich der Herausforderung gestellt haben. Das hat für einen zusätzlichen Reiz beim Turnier gesorgt“, sagte Rainer Pfisterer, im Landratsamt zuständig für das Turnier. „Ein Team mit solch einem hohen Durchschnittsalter war noch nie am Start. Sie haben den Ball gut laufen lassen und sich auch gut verkauft.“

Null Punkte und 2:20 Tore schlugen letztlich zu Buche für Wacker III nach Niederlagen gegen den TSV Ummendorf II (1:6), den FV Biberach II (1:5), den SV Äpfingen (0:5) und die SGM Schemmerhofen/Ingerkingen (0:4). Für Enttäuschung bei Wackers „Dritter“, für die auch Eugen Haufler (30 Jahre), Robin Hoffmann (27), Vitali Keher (31) und Timur Yigin (26) aufliefen, sorgte das Abschneiden aber nicht. „Wir sind vielmehr stolz, durchgehalten zu haben“, sagte Wacker-Abteilungsleiter Uwe Ehing. „Eine reelle Chance hatten wir in keinem Spiel. Wir haben uns aber auch nicht blamiert und in jedem Spiel unsere Torchancen gehabt. Uns hat gegen Ende der Spiele einfach immer die Kraft gefehlt.“

In die Annalen der Hallenkreismeisterschaft wird Wackers „Dritte“ gleich zweimal eingehen. Nicht nur als älteste Mannschaft, die bisher am Turnier teilgenommen hat, sondern auch als das Team, das bislang den ältesten Torschützen stellte: Holger Weiß traf beim 1:6 gegen den TSV Ummendorf II. Mit 30 Jahren hatte er nach eigenen Angaben seinen Heimatverein verlassen, mit 50 feierte er nun in der BSZ-Halle sein Comeback im Wacker-Trikot. Erst am vergangenen Freitag war seine Spielberechtigung kurzfristig eingetroffen. „Das Tor ist ein persönliches Highlight für mich“, sagte Holger Weiß. „Es hat viel Spaß gemacht. Es ging von vornherein nicht darum, auf Augenhöhe mitzuhalten. Insgesamt haben wir uns, denke ich, gut präsentiert.“

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