Georg Strobel fährt auf Rang zwei

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Bester der sechs Teilnehmer des AMC Biberach war Georg Strobel mit vier Fehlerpunkten und dem zweiten Platz in der Klasse der T
Bester der sechs Teilnehmer des AMC Biberach war Georg Strobel mit vier Fehlerpunkten und dem zweiten Platz in der Klasse der Twinshock-Fortgeschrittenen. (Foto: Andrea Weber)
Schwäbische Zeitung

Nur 31 Trialer sind beim fünften Lauf der Südklassik-Serie in Ölbronn an den Start gegangen. Bester der sechs Teilnehmer des AMC Biberach war Georg Strobel mit vier Fehlerpunkten und dem zweiten Platz in der Klasse der Twinshock-Fortgeschrittenen.

Nachdem der Wetterbericht für den Nachmittag Gewitter vorhergesagt hatte, entschloss sich der Verantwortliche des Ausrichters RMSC Ölbronn, Edgar Kindsvogel, schon im Vorfeld zwei kritische Sektionen zu streichen. „Die könnten bei Regen einfach zu gefährlich für die Fahrer werden“, so Kindsvogel bei der Fahrerbesprechung. Die restlichen zehn Sektionen fanden bei allen Fahrern Anklang. Das erwartete schlechte Wetter blieb bis zum Veranstaltungsende aus.

In der Klasse der Twinshock-Experten fuhr Michael Strobel in einer Gruppe gemeinsam mit Gerd Merkel und Andy Kindsvogel. Das Trio beschloss, anstelle der vorgegebenen grünen Pfeile alles eine Spur höher in blau zu fahren. Gewertet wurden sie dennoch in der grünen Spur. Kindsvogel fuhr teilweise alles sogar noch eine Spur schwerer und gewann mit drei komplett fehlerfreien Runden. Innerhalb der blauen Gruppe wurde Michael Strobel Dritter, in der Wertung der grünen Gruppe bedeutete dies Platz sechs. „Ich habe noch bei keinem Trial so viel gelernt wie dieses Mal mit den beiden Fahrern in meiner Gruppe“, so ein sehr zufriedener Michael Strobel.

In der Klasse der Twinshock-Fortgeschrittenen waren mit Georg Strobel, Linda Weber und Peter Weber drei AMC-Fahrer in einer Gruppe gemeinsam unterwegs. Strobel fuhr wie immer ruhig und konzentriert und erreichte mit vier Fehlerpunkten den zweiten Platz. „Es war deutlich weniger anstrengend als beim letzten Mal in Salach“, sagte er. Die 13-jährige Linda Weber kassierte in der ersten Runde eine unglückliche Fünf wegen des schweren Motorrads und erreichte mit acht Fehlerpunkten Platz fünf. Ihr Vater Peter Weber reihte sich mit neun Fehlerpunkten knapp dahinter als Sechster ein.

In der Twinshock-Beginner-Spur hatte Markus Wolf, nachdem in Salach das Motorrad ausgefallen war, ein anderes Motorrad requiriert und fuhr damit ohne technische Probleme mit zehn Fehlerpunkten auf Rang drei.

In der Lumo-Experten-Spur hatte Lukas Wolf harte Konkurrenz und erreichte mit 29 Fehlerpunkten Platz drei.

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