Gemeinsamer letzter Abschied von Gästen

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In der Martinskirche gedachten Hospizteam, Angehörige und Freunde der verstorbenen Hospizgäste.
In der Martinskirche gedachten Hospizteam, Angehörige und Freunde der verstorbenen Hospizgäste. (Foto: Jürgen Emmenlauer)
Schwäbische Zeitung

In einem bewegenden ökumenischen Gottesdienst haben Angehörige und Freunde den Verstorbenen gedacht, die im vergangenen Jahr im Biberacher Hospiz Haus Maria der St. Elisabeth-Stiftung ihren letzten Lebensweg gegangen sind. Die benachbarte Stadtpfarrkirche St. Martin war dabei nahezu voll besetzt.

Pfarrer Albrecht Schmieg und Diakon Wolfgang Mast zelebrierten die Feierstunde. Hospizleiter Tobias Bär und sein Team aus ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitenden hatten den Gottesdienst mit viel Feingefühl vorbereitet. „Wir denken in Dankbarkeit an unsere verstorbenen Gäste des Hospiz, die wir intensiv und persönlich begleiten durften“, sagte der Hospizleiter. Die vom Hospizteam vorgetragenen Fürbitten gingen zu Herzen. Es wurden die Namen der 85 verstorbenen Gäste verlesen, als symbolische Geste eine Kerze entzündet sowie der persönliche Gedenkstein abgelegt.

Tobias Bär bedankte sich bei den Geistlichen wie auch bei seinem Team für die schöne Gestaltung des Gedenkgottesdiensts. Insbesondere dankte er den Angehörigen und Freunden der verstorbenen Gäste für das gemeinsame Gedenken. Der Einladung des Hospizleiters, als wertvolle Erinnerung den persönlichen Gedenkstein mit nach Hause zu nehmen, kamen die Angehörigen nach. Auch das anschließende Zusammensein im Gemeindezentrum St. Martin bei Austausch und Begegnung wurde gern angenommen.

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