FV Biberach will die 30-Punkte-Marke knacken

Lesedauer: 4 Min
 Biberach trifft auf Oberzell.
Biberach trifft auf Oberzell. (Foto: colourbox.com)

29 Punkte hat der FV Biberach in der Fußball-Landesliga nach zwölf Spieltagen auf dem Konto. Geht es nach Trainer Dietmar Hatzing, soll nach dem Spiel am Samstag in Oberzell auf jeden Fall die 30-Punkte-Marke erreicht sein. Mit Blick auf die Tabelle scheint das durchaus realistisch. Schließlich ist Oberzell mit zwölf Punkten Tabellenelfter. Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Vergangene Woche drehte der FV im Aufsteigerduell gegen den FC Leutkirch noch einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Sieg, auch dank eines Dreierpacks von Kapitän Andreas Wonschick. Hatzing lobt aber vor allem das Kollektiv. „Die ganze Mannschaft hat überragend gearbeitet.“ Auch wenn sich seine Elf an jenem Tag in der Abwehr nicht immer sattelfest präsentierte. „Die Gegentore waren vermeidbar“, weiß der Trainer, „die letzte Konsequenz hat da gefehlt“. Beim zweiten Gegentreffer habe man sich zudem taktisch schlecht verhalten. Und Hatzing sah sich darin bestätigt, was er schon seit Saisonbeginn immer wieder betont. „Sobald man nicht zu 100 Prozent dagegenhält, wird das in dieser Liga bestraft.“ Selbst vom Tabellenvorletzten Leutkirch, der erst vier Punkte eingefahren hat.

Auch der SV Oberzell ist in der zweiten Tabellenhälfte zu finden. Aus den vergangenen sechs Spielen gab es nur einen Sieg – Ende September in Leutkirch (2:1). „Oberzell ist auf jeden Fall besser als der aktuelle Tabellenplatz“, sagt Dietmar Hatzing. „Wir dürfen uns nicht blenden lassen, in dieser Liga gibt es keine leichten Gegner.“ Zumal die jüngsten beiden Oberzeller Niederlagen aus den Partien gegen die Spitzenteams Weiler (1:2) und Berg (2:3) resultierten. Zuletzt gab es ein 0:0 gegen Ravensburg II. Oberzells Trainer Achim Pfuderer wertet das 0:0 als „Erfolg in einer schwierigen Phase der Saison“.

Trotz Negativserie und Verletzungspech mit gleich drei Spielern, die kurz vor und während des Spiels beim Nachbarn ausfielen, sieht Pfuderer „keine Veranlassung, ins Weltuntergangshorn zu blasen“, denn: „Wir haben hinten zu Null gespielt und manch einer hat gesagt: Da war sogar mehr drin als der eine Punkt.“ Über den kommenden Gegner FV Biberach sagt Pfuderer: „Die Biberacher spielen eine super Rolle in der Liga und haben in der Offensive über schnelle und torgefährliche Spieler viel Qualität.“

Trio kehrt beim FV zurück

Biberachs Coach Dietmar Hatzing weiß, dass das Gastspiel in Oberzell „kein Selbstläufer“ wird. Zur Verfügung steht ihm wieder ein breiterer Kader als noch in der Vorwoche, Julius Grimm, Matteo Buck und Oliver Remke sind wieder dabei. Fehlen werden weiterhin Ahmad Yosef und Kubilay Yesilöz. Im Vergleich zum Leutkirch-Spiel wird Hatzing voraussichtlich in der Defensive auf einer Position umstellen. Wie genau diese Umstellung aussieht, wird er nach eigenen Worten aber erst am Samstagvormittag entscheiden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen