FV Biberach: Gut aufgestellt in die Zukunft

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 Der wiedergewählte Vorsitzende des FV Biberach, Heinz Remke (rechts), mit dem neuen Ehrenmitglied des Vereins, Karl Teufel.
Der wiedergewählte Vorsitzende des FV Biberach, Heinz Remke (rechts), mit dem neuen Ehrenmitglied des Vereins, Karl Teufel. (Foto: Michael Mader)
Michael Mader

Der Fußballverein Biberach ist auf einem guten Weg. Sportlich wie finanziell zeigt dieser nach oben. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Gut 50 der insgesamt 380 Mitglieder waren der Einladung des Vereins gefolgt.

Der Vorsitzende Heinz Remke, der gemeinsam mit seinen Vorstandmitgliedern Michael Münch und Gerd Booch für ein weiteres Jahr in seinem Amt bestätigt wurde, hob die positive Entwicklung in seinem Bericht hervor. Nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der Landesliga im Sommer 2017 und der Auflösung der zweiten Mannschaft in der vergangenen Saison stehen beide Teams aktuell hervorragend da. Auch deshalb sei es nicht vermessen, hochgesteckte Ziele auszugeben. Die „Erste“ soll weiter oben mitspielen in der Landesliga und vielleicht doch den Relegationsplatz erreichen. Bei der „Zweiten“ geht es nach dem Herbstmeistertitel in der Kreisliga B I wieder darum, direkt aufzusteigen. Remke lobte insbesondere die Arbeit der beiden Trainer Dietmar Hatzing und Oktay Er. Hier sei Herausragendes geleistet worden. Negativ sei anzumerken, dass nach dem Weggang von Uwe Felger noch immer kein Spielleiter gefunden worden sei. Diese Funktion werde er weiterhin kommissarisch übernehmen, aber nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, so Remke.

Der Vorsitzende erinnerte die Versammlung noch an gelungene Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, wie das Jugendländerspiel Deutschland – Italien, das Jugendfußballcamp des FC Augsburg, das in diesem Jahr wiederholt wird, die Meisterfeier im Juni, eine Aktion in Kindergärten, das Public Viewing während der WM und das traditionelle Viehmarktfest. All diese Events hätten auch dazu beigetragen, dass der FV Biberach wieder positiv dastünde, nicht zuletzt auch durch die beispiellose Integration von rund hundert Jugendspielern, die vom SSV Biberach kamen.

In diesem Zusammenhang hob Gemeinderat Hubert Hagel als ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters in seinem Grußwort der Stadt das soziale Engagement des FV Biberach hervor. Durch funktionierende Vereinsarbeit, die nahezu ausschließlich ehrenamtlich ablaufe, werde Enormes geleistet. Hagel sagte zudem zu, dass sich die Stadt als Eigentümer des Stadions um die Umkleiden und sanitären Anlagen kümmern werde. Diese Missstände seien bekannt.

In einem weiteren Grußwort hatte der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Riß, Alois Hummler, seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass der FV Biberach wieder sportlich wer sei. Die aktiven Mannschaften, aber auch die Jugend hätten große Erfolge vorzuweisen. Der FV Biberach könne wieder das Aushängeschild im Bezirk werden.

Spannendes Jahr im Jugendbereich

Gerade im Jugendbereich sei es ein äußerst spannendes Jahr gewesen, führte Andreas Bachmann für die Jugendabteilung aus. Mittlerweile seien wieder zwölf Jugendmannschaften, plus F-Jugend, plus Bambini für den FV Biberach am Start. Übrigens ausgestattet mit den selben Trikots wie die erste Mannschaft. Michael Münch, zuständig für die Finanzen im Vorstand, legte den Mitgliedern dar, dass es auch finanziell gut um den FV Biberach bestellt sei. Man habe neue Sponsoren akquiriert. Bei den großen Firmen in Biberach stoße man dagegen weiterhin nicht auf offene Türen. Durch das Engagement der Sponsoren werde dennoch der größte Teil des Spielbetriebs finanziert. Münch freute sich auch, dass er steigende Zuschauerzahlen bei dem Heimspielen vermelden könne. Der Schnitt liege bei etwa 250 Zuschauern. Damit sei man sehr zufrieden. Auf Vorschlag des Vorstands beschloss die Mitgliederversammlung dennoch eine leichte Erhöhung des Mitgliedsbeitrags sowie die Einführung eines Familienbeitrags.

Zu guter Letzt wurden 15 Mitglieder besonders ausgezeichnet. So erhielten unter anderem Rudi Ehrlicher, Werner Huber, Günter Hieber und Winfried Wahl die Vereins-Ehrenurkunde in Gold. Zum zweiten Ehrenmitglied des Vereins nach Anton Gerster im vergangenen Jahr wurde Karl Teufel ernannt. Teufel wurde für 49 Jahre im Verein und seine besonderen Verdienste geehrt.

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