Finalisten des Biberacher Jazzpreises erhalten trotz Absage Geld

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 Auch wenn die öffentliche Veranstaltung des Biberacher Jazzpreises 2020 ausfällt, wird das Preisgeld unter den fünf Finalisten
Auch wenn die öffentliche Veranstaltung des Biberacher Jazzpreises 2020 ausfällt, wird das Preisgeld unter den fünf Finalisten verteilt. (Foto: Stadt Biberach)
Schwäbische Zeitung

Der 14. Biberacher Jazzpreis hätte am Samstag, 21. März, in der Gigelberghalle Biberach vergeben werden sollen. Wie alle Veranstaltungen musste auch diese wegen des Coronavirus abgesagt werden. Gleichwohl wollen die Stadt und der Jazzclub Biberach sowie die Jurymitglieder in Anbetracht der Stornierung sämtlicher kultureller Liveauftritte ein Zeichen der Unterstützung setzen.

Denn die Veranstalter sind sich sicher: Gerade die Akteure aus der freien Kulturszene, die meistens unterversichert und ohne Rücklagen von der Hand in den Mund leben, bedürfen jetzt jeder möglichen Hilfe. Nun erhält jede der fünf ins Finale gewählten Bands 1000 Euro – Geld, das normalerweise in Form von Preisprämien bei der Veranstaltung an die Teilnehmer ausgezahlt worden wäre. Somit werden jene guten Bewerbungen honoriert, mit denen sich die Finalisten gegen 22 andere Formationen in der Vorauswahl durch die Jury durchgesetzt haben.

Die Jurymitglieder (Dieter Ilg, Frank Sikora, Oliver Hochkeppel und Jürgen Seefelder) zeigen sich ebenso großzügig und verzichten auf ihr Honorar, um die Nachwuchsmusiker in dieser Form unterstützen zu können. Kulturdezernent Jörg Riedlbauer dankte den Jurymitgliedern für diesen Akt der Solidarität mit den begabten jungen Jazzern. „die sich aufgrund ihrer erkennbaren künstlerischen Leistung für den Wettbewerb qualifiziert haben“. Der Jazzpreis solle auf diesem Weg auch ohne die öffentliche Veranstaltung seinen Förderzweck erfüllen.

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