Feuerwehr rückt wegen qualmender Solaranlage aus

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Einsatz wegen qualmender Photovoltaik-Anlage
Eine qualmende Photovoltaik-Anlage in Biberach rief die Feuerwehr und die Werksfeuerwehr der Firma Boehringer Ingelheim am Montag auf den Plan.

Wegen einer qualmenden Photovoltaikanlage ist die Biberacher Feuerwehr am Montagnachmittag in den Stadtteil Birkendorf ausgerückt. Es wurde auch die Drehleiter der Werksfeuerwehr von Boehringer Ingelheim angefordert, weil sich das Firmengelände ganz in der Nähe des Einsatzortes befand.

Zunächst starteten die Feuerwehrleute einen Innenangriff, um mit einer Wärmebildkamera mögliche, innere Brandherde ausfindig zu machen. Ein offenes Feuer gab es aber nicht. „Die Solarkollektoren waren überhitzt und haben im Bereich des Giebels und des Dachs für eine Rauchentwicklung gesorgt“, schilderte Kommandant Florian Retsch der SZ. Der Hausbesitzer habe schnell reagiert, indem er den europaweiten Notruf 112 wählte.

Der dritte Einsatz am Montag

Um 13.55 Uhr ging die Alarmierung ein, worauf die Biberacher Wehr mit einem Löschzug unter Leitung von Sven Layer in den Drosselweg eilte. Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort. Laut dem Kommandanten wurde niemand verletzt.

Die qualmende Photovoltaikanlage sei am Montag bereits der dritte Einsatz für die Feuerwehrleute gewesen, sagte Florian Retsch am Nachmittag. Zuvor mussten die Kräfte eine medizinische Notfallrettung sowie eine Verkehrsabsicherung übernehmen.

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