„Fassungslos, schockiert und überrumpelt“

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Landrat Heiko Schmid
Landrat Heiko Schmid (Foto: Bosch)
Schwäbische Zeitung

„Ich bin fassungslos, schockiert und fühle mich als Partner und Gesellschafter der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH überrumpelt“, heißt es in einer ersten Stellungnahme von Landrat Dr. Heiko Schmid. Dem Kreis sei in den vergangenen Jahren immer wieder der Eindruck vermittelt worden, die Sana hätte unter gewissen Voraussetzungen ein echtes Interesse, an stationären Strukturen in Riedlingen festzuhalten.

Der Kreis werde darauf drängen, dass die Sana die vertraglichen Verpflichtungen einhält, wonach sie bis zum Bezug des Neubaus in Biberach sowohl in Riedlingen als auch in Laupheim stationäre Leistungen für die Bürger des Kreises anbietet. „Darüber hinaus will ich im Kreistag darauf hinwirken, dass wir als Gesellschafter die Beendigung der stationären Versorgung in Riedlingen nicht hinnehmen. Sollte die Sana in der Gesellschafterversammlung den Kreis als Mitgesellschafter überstimmen, dann habe ich mit den Fraktionsvorsitzenden besprochen, dass der Kreis die Raumschaft Riedlingen bei der Entwicklung und beim Aufbau von ambulanten Strukturen unterstützen wird“, betont der Landrat. Wie das konkret aussehen könnte, muss in den nächsten Tagen und Wochen mit der Stadt, den Verantwortlichen der Raumschaft und mit dem Kreistag besprochen und diskutiert werden.

Er gehe davon aus, dass dieses Thema am 13. November im Kreistag besprochen wird und die Sana den Kreistagsmitgliedern Rede und Antwort stehen wird. Er habe daher gebeten, eine seit langem anberaumte Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung am 12. November zu verschieben.

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