Familien pflanzen Apfelbäume

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Papa Florian Frisch gräbt das Loch. Mama Andrea und Luca schauen zu und Bruder Maximilian hilft.
Papa Florian Frisch gräbt das Loch. Mama Andrea und Luca schauen zu und Bruder Maximilian hilft. (Foto: Birga Woytowicz)

Brauchtum und Nachhaltigkeit – die Storchenwaldaktion bringt beides unter einen Hut. Der Storch war fleißig. Seit vergangenem Schützenfest hat er neun Babys gebracht. Sieben davon haben jetzt ihren eigenen Baum. Während die Eltern für ihre Kinder etwas Bleibendes und einen Besuchsort schaffen wollen, steht bei Ulrich Maucher, Umweltbeauftragter der Stadt Biberach, der Umweltschutz im Vordergrund.

Das Projekt ist Teil der Lokalen Agenda 21: „Streuobstwiesen gibt es nicht mehr viele, aber sie sind wichtig. Auch bei der Bekämpfung des Insektensterbens.“ In diesem Jahr gebe es ein „Jakob- Fischer-Festival“ zu feiern. Über die Hälfte der neuen Bäume sind Typ dieser Sorte. Der Namensgeber Jakob Fischer hat die Apfelsorte in Rottum entdeckt.

„Er hat sogar die letzten Lebensjahre in Mettenberg verbracht“, ergänzt Ortsvorsteher Alexander Wachter. Geschmacklich sei der Apfel super, sagt Maucher. Kleiner Wermutstropfen: Man könne ihn nicht lagern. Der Baum aber bleibt. Und wird Kindern und Eltern jedes Jahr frische Früchte bescheren.

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