Fairtrade-Bälle für Biberacher Sportvereine

Die Vertreter der Vereine und der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Biberach“ präsentieren vor dem Weltladen die fairen Sportbäl
Die Vertreter der Vereine und der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Biberach“ präsentieren vor dem Weltladen die fairen Sportbälle (von links): Markus Forderer, Michaela Stöckl, Susanne Barth, Heinz Remke, Simon Menth, Lucia Authaler, Silvia Sonntag und Joachim Klein. (Foto: Stadtverwaltung Biberach)
Schwäbische Zeitung

Vor einigen Monaten ist die Stadt Biberach erneut als „Fairtrade-Stadt“ ausgezeichnet worden. Um den fairen Handel in Biberach zu stärken, wurden nun kürzlich, in Zusammenarbeit mit dem Weltladen, drei Testausrüstungen mit fair gehandelten Sportbällen an die Fußballer des FV Biberach, von Wacker Biberach sowie an die Handballabteilung der TG Biberach übergeben. Ziel ist, dass zukünftig faire Bälle im Vereinssport verwendet werden.

Viele Bälle sind handgemacht und werden oft in Pakistan und von Menschen mit langen Arbeitszeiten sowie schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen gefertigt. Auch Kinderarbeit ist in der Fertigung von handgemachten Sportbällen verbreitet.

Jeweils fünf unterschiedliche Bälle wurden an die drei Abteilungen übergeben. Diese Vielfalt ist auch Ausdruck für die mittlerweile verfügbaren Alternativen zu den weitverbreiteten Standardmodellen der Sportartikelhersteller. Die übergebenen fair produzierten Sportbälle sind sowohl auf ihre Qualität als auch auf ihre Umweltverträglichkeit von externen Stellen getestet und sollen nun die Aktiven in den drei Vereinen im Alltag überzeugen.

Die Steuerungsgruppe aus Mitgliedern von Gemeinderat, Einzelhandel, Gastronomie, Zivilgesellschaft, Kirchen, Vereinen und der Stadtverwaltung möchte damit einen Impuls an alle Vereine geben, ihre Beschaffung auch auf soziale und umweltverträgliche Kriterien zu überprüfen. Biberach ist eine von mehr als 700 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst mehr als 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

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