Erstmals nehmen sie den Taktstock

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Das Abschlusskonzert des Anfänger-Dirigenten-Modells des Blasmusikkreisverbandes Biberach hat im Atrium der Gebhard-Müller-Schule in Biberach stattgefunden. Elf der zwölf Teilnehmer im Alter von 22 bis 35 Jahren konnten mit der Kreisjugendmusikkapelle Biberach ihre neu erlernten Fähigkeiten am Taktstock unter Beweis stellen.

Das Modell startete bereits 2019 in die nun vierte Runde. Leider wurde auch dieser Kurs nach wenigen Monaten aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen und kam erst jetzt zu einem würdigen Abschluss. Eröffnet wurde das Konzert unter der Leitung von Tobias Kohler mit der Opern-Ouvertüre „Valhalla“ von James L. Hosay. Es folgte die dreisätzige „Frydlant Suite“ von Pavel Stanék, unter der Leitung von Theresa Erb. Annika Glaser dirigierte im Anschluss „Bayrisches Osterfest“ von James Barnes. Danach begab sich das Konzertpublikum gemeinsam mit dem Orchester unter der Leitung von Matthias Traub auf „Die große Seefahrt 1492 –- Kolumbus“ von Pavel Stanék. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildete das Tongemälde „Imagasy“ von Thiemo Kraas unter der Leitung von Nathalie Ott.

Nach einer kurzen Pause eröffnete Anja Kapitel mit „Crossbreed“ von Thiemo Kraas den zweiten Konzertteil. „The New Village“ von Kees Vlak, dirigiert von Christoph Mohr, war im Anschluss zu hören. Die Suite „Fiskinatura“ von Thiemo Kraas fügte sich daraufhin in das Konzertprogramm ein und wurde dirigiert von Johannes Ruf. Andreas Müller berührte dann mit „Nora“ von Thomas Asanger das Herz aller Haustierbesitzer. Im Anschluss konnten die Konzertbesucher mit der „New York Overture“ von Kees Vlak, unter der Leitung von Carolin Leichtle, New Yorker Luft schnuppern. Abgerundet wurde das Konzert von Sophie Brockmann mit „Adventure!“ von Markus Götz.

Großer Dank gilt der Kreisjugendmusikkapelle Biberach, die den Teilnehmern in etlichen Proben sowie beim Abschlusskonzert als Lehrgangsorchester zur Verfügung stand. Außerdem dankt der Blasmusikkreisverband-Biberach den Dozenten Martina Rimmele, Tobias Zinser sowie Simon Föhr für ihr Engagement bei der Ausbildung junger Dirigentinnen und Dirigenten.

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