Erneut 600 Einsatzkräfte im Landkreis Biberach im Einsatz

 In der Nacht von Montag auf Dienstag bewältigten die Einsatzkräfte rund 50 Einsätze.
In der Nacht von Montag auf Dienstag bewältigten die Einsatzkräfte rund 50 Einsätze. (Foto: Matthias Balk/dpa)
Schwäbische Zeitung

Die Gewitter in der Nacht von Montag auf Dienstag haben im Landkreis Biberach wieder für zahlreiche Hochwasser- und Starkregeneinsätze gesorgt. Nach Angaben des Landratsamts rückten rund 600 Einsatzkräfte, um annähernd 50 Einsätze zu bewältigen.

Es ging in der Hauptsache um vollgelaufene Keller. Aufgrund der gemeldeten Lage in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen und den Wetterprognosen wurde entschieden, den Stab und die Führungsgruppen der Stützpunktfeuerwehren zu alarmieren. 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Erolzheim, Rot an der Rot, Ochsenhausen und Laupheim fuhren nach Reutlingen, um die dortigen Hilfskräfte zu unterstützen.

Landrat dankt Einsatzkräften

„Das, was die Einsatzkräfte der Feuerwehren, von DRK, DLRG, THW, Polizei und den anderen Hilfseinrichtungen in den vergangenen Tagen und Wochen geleistet haben, verdient mehr als Dank, Respekt und Anerkennung“, blickt Landrat Heiko Schmid auf die zahlreiche Einsätze der vergangenen Tage. Die Einsatzkräfte seien zu jeder Tag- und Nachtzeit da, wenn sie gebraucht würden, wenn es gelte, Straßen frei zu räumen, Keller auszupumpen oder Menschleben zu retten. „Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Rathäusern, Bau- und Betriebshöfen der einzelnen Städte und Gemeinden. Sie alle halten in dieser schwierigen Zeit das private und öffentliche Leben aufrecht“, so Schmid weiter.

„Und wenn man dann noch sieht, wie die Nachbarn sich gegenseitig helfen, wie die Bürgerschaft zusammensteht, dann kann man mit Fug und Recht von gelebter Solidarität sprechen“, sagt der Landrat und hofft, dass der Landkreis nicht erneut von Unwetter und Starkregen heimgesucht wird. „An vielen Stellen im Landkreis dauern die Aufräumarbeiten noch an. Wir sind im Moment auch noch dabei, Bilanz zu ziehen und die Schadenshöhen zu ermitteln.“

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