Erasmus+ an der Biberacher Gebhard-Müller-Schule im veränderten Format

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Die Schüler der Erasmus-Klasse an der Gebhard-Müller-Schule, zusammen mit den begleitenden Lehrkräften (rechts, hintere Reihe) C
Die Schüler der Erasmus-Klasse an der Gebhard-Müller-Schule, zusammen mit den begleitenden Lehrkräften (rechts, hintere Reihe) Constanze Hoch (Erasmus-Koordinatorin) und Lukas Weiß (neu an der GMS und im Erasmus-Team). (Foto: GMS)
Schwäbische Zeitung

Die Gebhard-Müller-Schule (GMS) hat mit den „Erasmus Days“ ihr Erasmus-Programm trotz Corona weiter mit Leben gefüllt. Auch wenn derzeit keine Reisen erlaubt sind, soll es einen Start mit den Partnerschulen in Portugal, Italien, Griechenland, Holland und Spanien geben. Dieser wird derzeit als virtueller Auftakt geplant.

So wurden die beiden Tage genutzt, um den neuen Schülern der Einstiegsklassen des Biberacher Wirtschaftsgymnasiums die bisherigen Aktionen des Erasmus-Projekts näherzubringen. Am ersten Tag lernten sich die Schüler zunächst durch Vertrauensspiele und kooperative Aufgaben besser kennen. Danach konnten sie sich einen ersten Eindruck über das Erasmus-Projekt verschaffen. Dazu tauschten sie sich mit den „Erasmus-Oldies“ aus der Jahrgangsstufe zwei coronakonform per BigBlueButton – das Videokonferenz-System der Lernplattform Moodle, die die GMS auch für den Fernunterricht nutzt – aus. Der Nachmittag diente zur Vorbereitung des virtuellen Projektstarts mit den europäischen Partnerschulen. Die Arbeitsaufträge lauteten, eine digitale Vorstellung der eigenen Schule und zum Thema „moderner Unterricht“ zu erstellen. Hierzu entwickelten die Schüler jeweils zwei Drehbücher, auf deren Grundlage gemeinsam im Projekt kreative Filme gedreht werden sollen.

Am zweiten Tag der „Erasmus Days“ stand der zukünftige GMS-Onlineshop im Mittelpunkt, der von der Erasmus-Klasse verwaltet wird. Dazu besuchte Schulleiter Thomas Ohlhauser die Klasse und stellte den Onlineshop samt der neuen GMS-App vor. In einer vertieften Arbeitsphase setzten sich die Schüler mit ihren weiterführenden eigenen Ideen zum Onlineshop auseinander. Dabei ging es unter anderem um die Organisation des Onlineshops, die Gestaltung des eigenen Erasmus-Hoodies und die Preisgestaltung der einzelnen Produkte. Wenn auch anders als geplant: die Ziele und nächsten Schritte seien höchst kreativ erreicht worden und alle Beteiligten seien sich einig, dass der Erasmus-Gedanke auch durch die aktuell schwierige Zeit weitergetragen werden wird, teilt die GMS mit.

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