Eine bunte Vielfalt des Turnens

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Michael Mader

Das Nikolausturnen der TG Biberach erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit bei Teilnehmern und Zuschauern. So standen am ersten Adventssamstag insgesamt 347 Turner und Tänzerinnen in 18 Gruppen auf dem Parkett der Wilhelm-Leger-Halle und präsentierten Ausschnitte aus dem aktiven Vereinsleben der TG Biberach.

Die Turnabteilung ist mit mehr als 2000 Mitglieder die größte der 28 Abteilungen der TG Biberach. Den Sportlern wird in dieser Abteilung eine bunte Vielfalt geboten, die die Zuschauer in der sehr gut besetzten Halle immer wieder zu Begeisterungsstürmen herausforderte. Aber nicht nur das: Offensichtlich saßen auf der Tribüne auch sehr viele Eltern und Großeltern, denn bei so mancher Darbietung waren die Handys im Einsatz, um die Auftritte der Kids zu dokumentieren.

Los ging der Nachmittag traditionsgemäß mit den Fahnenschwingern, die einmal mehr ihr großes Können bewiesen. Und damit ging es auch weiter. Großes Können, aber auch viel Spaß wurde demonstriert und war in den Gesichtern abzulesen, egal ob jeder Schritt beim Showtanz stimmte.

Gewohnt charmant führten Isabel Himmler und Manuel Schindler durch das rund zweistündige Programm, erklärten den Zuschauern den einen oder anderen Aspekt der jeweiligen Gruppe. So erfuhren die Besucher, dass etwa die rhythmische Sportgymnastik schon nach wenigen Jahren zu den erfolgreichsten Abteilungen der TG zählt. Die Mädchen kämen bislang von allen Wettkämpfen mit einer Medaille zurück, so Isabel Himmler. Nur die Farbe sei nicht vorhersehbar.

Die Gruppe von Lydia Steinhilber, Slava Sandel und Margo Tighman präsentierte eine Choreografie mit allen vier Handgeräten diese Sportart: Ball, Reifen, Band und Keule. Mit großer Disziplin und Anmut schwebten die jungen Damen nahezu über den extra ausgelegten Teppich. „Der wird auch im Training genutzt, um die ganz Kleinen an die Wettkampfatmosphäre heranzuführen“, erklärte Manuel Schindler.

Eine ganz andere Stimmung zauberten die Wettkampfturner der TG Biberach in die Halle. Sie finden Turnen einfach „affengeil“ und wagten es, mit Affenmasken Salti, Flic-Flacs und Schrauben in Perfektion zu präsentieren. Dafür gab es dann vom Übungsleiter Jochen Baur auch eine sinnbildliche Extra-Banane.

Lob vom Nikolaus

Wie jedes Jahr brachten auch 2018 Geli Pfister und Nicole Hofer die meisten Gruppen an den Start. Sechs Gruppen im Alter zwischen drei und 20 Jahren werden von den beiden Trainerinnen betreut und mit immer neuen choreografischen Ideen bedacht. So auch die Vorschulkinder - im Schnitt knapp vier Jahre jung – die sich zu Justin Timberlakes Hit „Can’t stop the Feeling“ sehr viel Mühe gaben, im Takt zu bleiben. Und zudem waren sie hauptsächlich wegen des Nikolauses gekommen, der wie immer kleine Geschenke an alle Teilnehmer dabei hatte und ein großes Lob an alle – insbesondere auch die ehrenamtlichen Übungsleiter –aussprach.

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