Edmund Wiest übergibt an Johannes Walter

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Josef Aßfalg

Edmund Wiest ist am Sonntag offiziell verabschiedet worden. Wiest war Mitgründer der Stiftung St.-Martins-Chorknaben und Stiftungsvorsitzender. Ende Februar hat er auf eigenen Wunsch den Vorsitz an Johannes Walter übergeben. In einer Feierstunde wurde er jetzt im Gemeindezentrum St. Martin verabschiedet.

„Bei der Gründung der Stiftung St.-Martins-Chorknaben im Jahr 2010 war Edmund Wiest maßgeblich beteiligt und neun Jahre lang Vorsitzender“, resümierte Tobias Ilg vom Stiftungsrat bei seiner Begrüßung. Ziel der Stiftung sei gewesen, die Finanzierung von Chorleitung und Stimmbildung nachhaltig zu sichern.

„Edmund Wiest war unser Chorvater“, sagte Frank Aßfalg, Vorstand des Fördervereins der St.-Martins-Chorknaben in seiner Laudatio. Von 2002 bis 2015 sei er Vorsitzender des Fördervereins gewesen. Bei der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Fördervereins 2017 habe die frühere Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle in einer Laudatio Edmund Wiest Attribute wie „vertrauensvoll, nah am Bürger und nicht auf persönliche Außenwirkung bedacht,“ zugewiesen, erinnerte sich Frank Aßfalg. „Dem ist nichts hinzuzufügen.“

Grundstein für die Zukunft gelegt

Als Mitgründer des Fördervereins und der Stiftung habe Edmund Wiest äußerst erfolgreich und segensreich gewirkt, wusste der neue Stiftungsvorstand Johannes Walter. „Aus echter Verbundenheit und mit großem Engagement hat er damit den Grundstein für eine weitreichende Zukunft der St.-Martins-Chorknaben gelegt.

„Wir waren ein gutes Team, in guten wie in schlechten Tagen“, verriet Johannes Striegel, der seit 27 Jahren Chorleiter ist. Vor allem in schlechten Zeiten, sei Wiest an der Seite des Chores gewesen „und hat die Wogen geglättet“, sagte Striegel.

„Heute ist ein guter Tag“, bekannte Edmund Wiest. „Gut für unseren Knabenchor, für die Stiftung und für mich“. „Mit Johannes Walter haben wir einen Stiftungsvorsitzenden gefunden“, der aus innerster Überzeugung und mit seiner Persönlichkeit den St.-Martins-Chorknaben sehr nahe stehe. An Walter gewandt sagte Wiest: „Ich bin Dir sehr dankbar, dass Du zu der neuen Verantwortung ja gesagt hast“: Er bleibe den Chorknaben dankbar verbunden, so Wiest. „Mir und meiner Familie habt ihr viel zurückgegeben, viel Freude und auch viel Trost“. Mit lang anhaltendem Beifall applaudierten die Gäste stehend.

Pfarrer Stefan Ruf dankte Edmund Wiest, Johannes Walter und den Chorknaben mit Johannes Striegel für ihr Engagement. Den St.-Martins-Chorknaben sagte er die volle Unterstützung der Kirchengemeinde zu. „Dafür stehe ich!“

Die St.-Martins-Chorknaben umrahmten die Feier musikalisch. Gemeinsam mit den Anwesenden intonierten sie zum Abschluss „Rund um mich her ist alles Freude“.

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