DRK leistet 20 000 Stunden im Ehrenamt

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Bei der Hauptversammlung wurden auch langjähriger Mitglieder des DRK-Ortsvereins geehrt.
Bei der Hauptversammlung wurden auch langjähriger Mitglieder des DRK-Ortsvereins geehrt. (Foto: DRK Biberach)
Schwäbische Zeitung

Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Ortsverein Biberach haben in den Bereichen Bereitschaft, Wasserwacht, Sozialarbeit und Jugendrotkreuz im Jahr 2018 mehr als 20 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Dies war nur eine von mehreren beeindruckenden Zahlen, die bei der Hauptversammlung des Ortsvereins genannt wurden.

Im Tätigkeitsbericht informiert Bereitschaftsleiter Thomas Schilling über das Jahr 2018. Die aktiven Helfer der DRK-Bereitschaft Biberach waren bei rund 700 Veranstaltungen wie Sanitätswachdiensten, Dienstabenden oder Blutspendeaktionen im Einsatz. Die Einsatzgruppe der Bereitschaft rückte zu zehn Einsätzen aus: Ein Großteil davon bestand in der Versorgung und Betreuung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Biberach bei diversen Gebäudebränden.

Im Bereich der Blutspende konnte das Vorjahresergebnis um mehr als 80 Konserven übertroffen werden – dank der fleißigen Blutspender. 2212 Blutkonserven wurden somit gesammelt und dem Blutspendedienst übergeben. Sehr erfreulich ist der Ausblick auf das laufende Jahr: Im August jährt sich die Blutspende in Biberach zum 60. Mal. Aus diesem Grund wird es in den Monaten August, September und Oktober besondere Aktionen an den Spendeterminen in Biberach geben.

Joane Hartz, Gruppenleiterin des Jugendrotkreuz (JRK), berichtete, dass die JRK-Mitglieder sich 590 Stunden bei Gruppenstunden, Wettbewerben und als Unterstützung bei Sanitätswachdiensten – vor allem beim Schützenfest - engagierten.

Die Wasserwacht leistete mehr als 2000 Ausbildungs- und Arbeitsstunden. Frank Beyer, Leiter der Wasserwacht, erklärte, dass die sieben Schwimmausbilder reichlich zu tun hatten und viele Kinder und Jugendliche im Schwimmen ausbildeten. So schlossen 15 Kinder ihren Schwimmkurs erfolgreich mit dem Seepferdchen-Abzeichen ab.

Im Bereich der Sozialarbeit unterstützten neun Helfer die sechs Treffen von Menschen mit Behinderung im Landkreis mit 283 Stunden und übernahmen Fahrdienste oder halfen bei der Veranstaltung der gemütlichen Kaffeerunden.

Ein neuer Helfer wurde in den Ortsverein aufgenommen. Bereitschaftsleiter Thomas Schilling und Ortsvereinsvorsitzender Norbert Zeidler sowie sein Stellvertreter René Müller begrüßten Sardar Jaudat als neues Mitglied. „Das ehrenamtliche Engagement von Freiwilligen ist bewundernswert. Der Ortsverein ist aus dem Gesicht der Stadt nicht wegzudenken und stets ein zuverlässiger Partner. Es ist schön, dass sich auch in der heutigen Zeit immer wieder Menschen dazu entschließen, sich ehrenamtlich zu engagieren.“, so der Vorsitzende und Oberbürgermeister Norbert Zeidler.

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