Dram würdigt Romane Holderried Kaesdorf

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Eine Hommage an die Biberacher Zeichnerin und Malerin Romane Holderried Kaesdorf mit dem Titel „Ein Boot in der Küche“ spielt de
Eine Hommage an die Biberacher Zeichnerin und Malerin Romane Holderried Kaesdorf mit dem Titel „Ein Boot in der Küche“ spielt der Dramatische Verein am 19. April. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Voraufführung findet am Sonntag, 15. April, 20 Uhr, im Komödienhaus in Biberach statt. Der Eintritt kostet an der Abendkasse sieben Euro. Die Premiere ist am Donnerstag, 19. April, 20 Uhr, ebenfalls im Komödienhaus. Der Eintritt kostet zwölf (ermäßigt neun) Euro. Weitere Aufführungen sind am 20. und 21. April, jeweils um 20 Uhr. Tickets für alle Aufführungen gibt es im Vorverkauf bei Augenoptik Uli Herzog, Karpfengasse 5.

Der Dramatischer Verein (Dram) Biberach würdigt ab 19. April im Komödienhaus mit einer Hommage die Biberacher Zeichnerin und Malerein Romane Holderried Kaesdorf. Das Stück trägt den Titel „Ein Boot in der Küche“ und ist laut Dram ein szenisch-choreografisches Skizzenbuch von Möbeln und Menschen, vom Sitzen und Aufbrechen und von der belebenden Wirkung des Unsinns. Das Besondere dabei: Es gibt am 15. April eine Voraufführung des Stücks, bei der die Zuschauer den Künstlern Kritik und Vorschläge zum Stück machen können.

Die mit vielen Preisen geehrte und mit dem Professorentitel ausgezeichnete Biberacher Zeichnerin und Malerin Romane Holderried Kaesdorf (1922-2007) inspirierte mit ihrem umfänglichen Werk an Zeichnungen und Bildern die beiden Regisseure Martha Freier (Theater Zentrifuge, Berlin) und Thomas Laengerer (Dramatischer Verein, Biberach) zu einer szenischen Collage des Absurden. Diese erlebt im Biberacher Komödienhaus ihre Uraufführung findet.

Eine skizzenhafte Bilderfolge von grotesken chorischen Bewegungen und absurden Szenenfragmenten, mit Textzeilen von Gertrude Stein, Ernst Jandl, Franz Kafka, Ror Wolf, H.C.Artmann, Henri Michaux, Raimond Queneau und eigenen Texten führt durch die Bildwelt der Künstlerin. Bei den auftretenden Figuren geht es nicht um das was sie tun, sondern wie sie es tun: Sie erproben verschiedene Handlungen und Haltungen. Sie tun die Dinge ganz anders als erwartet und bieten dadurch herrliche Anregungen für ein experimentelles Theaterfest. Weil das Museum Biberach als Kooperationspartner dem Dram eine Auswahl von Bildern der Künstlerin für das Projekt zur Verfügung stellt, bietet sich die Chance ein einmaliges Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen.

Voraufführung mit Gespräch

Bereits vier Tage vor der Premiere gibt es eine Voraufführung („Work in Progress“). Diese ist gedacht für Zuschauer, die einen Eindruck vom Prozess des Theatermachens gewinnen möchten. Ihnen bietet der Dram die Möglichkeit, ein unfertiges Produkt zu betrachten (es werden nicht alle Szenen gezeigt) und sich einige Tage später vergleichend das Endprodukt anzusehen.

In einem Publikumsgespräch wollen Schauspieler und Regisseure nach der Voraufführung hören, was noch unverständlich, zu lang oder besonders schön ist, um an dieser Kritik dann noch eine halbe Woche zu arbeiten. Die Berliner Schauspieler kommen am 13. April nach Biberach und stellen mit den Biberacher Akteuren das Stück zusammen.

Die Voraufführung findet am Sonntag, 15. April, 20 Uhr, im Komödienhaus in Biberach statt. Der Eintritt kostet an der Abendkasse sieben Euro. Die Premiere ist am Donnerstag, 19. April, 20 Uhr, ebenfalls im Komödienhaus. Der Eintritt kostet zwölf (ermäßigt neun) Euro. Weitere Aufführungen sind am 20. und 21. April, jeweils um 20 Uhr. Tickets für alle Aufführungen gibt es im Vorverkauf bei Augenoptik Uli Herzog, Karpfengasse 5.

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