Dram feiert Premiere mit Wieland-Stück

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DRam führt „Musarion oder die Philosophie der Grazien“ von Christoph Martin Wieland.
DRam führt „Musarion oder die Philosophie der Grazien“ von Christoph Martin Wieland. (Foto: dramatischer verein)
Schwäbische Zeitung

Der Dramatische Verein Biberach (Dram) bringt „Musarion oder die Philosophie der Grazien“ von Christoph Martin Wieland auf die Bühne des Komödienhauses. Die Premiere findet am Freitag, 29. April, um 20 Uhr statt. Das „Gedicht in drei Büchern“ wird mit einem zehnköpfigen Ensemble und mit Unterstützung der Biberacher Wieland-Gesellschaft von Thomas Laengerer inszeniert.

Phanias, die männliche Figur des Stücks, hat sich aus dem pulsierenden Leben Athens zurückgezogen und lebt nun in einem kleinen Haus am Meer. Er befindet sich in einer Art Midlife-Crisis, ist unzufrieden und denkt über sein Verhältnis zu Frauen, sein Leben und seine Zukunft nach. Um neue Impulse für sein Leben zu bekommen hat er sich zwei Philosophen in sein Landhäuschen eingeladen. Diese vertreten allerdings unterschiedliche philosophische Ansätze, was der Zielführung nicht gerade zuträglich ist.

Freundlich, humorvoll und leicht

Als er gerade mit den tiefsten Gedanken beschäftigt ist, erscheint ihm Musarion, eben jene Frau aus Athen, die ihm erst vor kurzem einen Korb gegeben hat und an seiner misslichen Situation mehr als geringen Anteil hat. Die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Trotz aller Philosophie – oder gerade deshalb – ein freundlicher, humorvoller und leichter Text, den Wieland hier vorgelegt hat. Eine Herausforderung, die der Dram gerne annimmt und in einer modernen Inszenierung, mit Musik und choreografischer Gestaltung versehen, vorträgt. Regie führt Thomas Laengerer.

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