DING bucht kein Geld für zwei Schülermonatskarten ab

Lesedauer: 2 Min
 Der DING Nahverkehrsverbund ist auch für die Kreise Biberach und Alb-Donau zuständig.
Der DING Nahverkehrsverbund ist auch für die Kreise Biberach und Alb-Donau zuständig. (Foto: Symbol: dpa/Kay Nietfeld)
Schwäbische Zeitung

Der Verkehrsverbund DING, der auch für die Kreise Biberach und Alb-Donau zuständig ist, wird die Elternanteile für zwei Schülermonatskarten nicht abbuchen. Das teilte der Verbund am Dienstag mit. Dem vorausgegangen war eine Entscheidung der baden-württembergischen Landesregierung, dass 36,8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, damit bis zu den Sommerferien die Eigenanteile nicht abgerechnet werden.

Da die genauen Bestimmungen noch nicht bekannt sind, wurde für den Verkehrsverbund DING festgelegt, dass die Eigenanteile für den Monat Mai nicht abgebucht werden. Ebenso soll für den Juni verfahren werden, falls die Vorgaben der Landesregierung dies zulassen.

Weitere Hilfen erwünscht

„Endlich können wir verbindlich zusagen, dass die Elternanteile für zwei Schülermonatskarten nicht abgebucht werden“, wird DING-Geschäftsführer Thomas Mügge in der Mitteilung zitiert.

„Durch die Unterstützung der Landesregierung stehen damit die Einnahmen für den Schülerverkehr zur Verfügung und fallen nicht weg – das ist ein gutes Signal für unsere Verkehrsunternehmen. Dies wird allerdings nicht ausreichen, um die entstandenen Fahrgeldausfälle zu kompensieren und das Verkehrsangebot zu finanzieren, das in den Zeiten der Pandemie weitgehend aufrechterhalten wurde.“

Meist gelesen in der Umgebung

Mehr Inhalte zum Dossier

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen