Diese Bundes- und Landesstraßen werden im Kreis Biberach erneuert

Lesedauer: 7 Min
 Das Regierungspräsidium Tübingen plant 2019 mehrere Straßenbaumaßnahmen im Landkreis Biberach.
Das Regierungspräsidium Tübingen plant 2019 mehrere Straßenbaumaßnahmen im Landkreis Biberach. (Foto: Symbol: dpa)
Schwäbische Zeitung

Das Regierungspräsidium Tübingen führt auch in diesem Jahr zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen im Landkreis Biberach durch. Das teilt das Regierungspräsidium in einer Pressemeldung mit.

Ein Überblick über die Straßen:

B30, Hochdorf-Appendorf: Von Ende August bis in die zweite Septemberhälfte wird die Fahrbahn der B30 zwischen Hochdorf und Appendorf auf einer Länge von rund 3,8 Kilometern erneuert. Die Kosten sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt.

B30, Biberach-Bergerhausen: Von Mai bis Oktober wird bei Bergerhausen die Überführung der K7503 instandgesetzt. Die Kosten der Brückensanierung belaufen sich auf rund 780.000 Euro und werden vom Bund als Baulastträger der B30 getragen.

B30, Laupheim: Nach den Pfingstferien beginnt die Fahrbahndeckenerneuerung der B30 zwischen Laupheim-Nord und Laupheim-Süd in Fahrtrichtung Biberach. Die Sanierungsarbeiten für den rund 5,6 Kilometer langen Abschnitt sollen noch vor den Sommerferien abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro.

B312, Zwiefalten-Riedlingen: Ab Mitte Mai erfolgt die abschnittsweise Fahrbahndeckenerneuerung im Abschnitt B312 zwischen Riedlingen und Zwiefalten. Im Landkreis Reutlingen wird der 1,2 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen der Kreisgrenze Reutlingen/Biberach und dem Anschluss der L271 bei Zwiefalten-Baach saniert. Ab der Kreisgrenze bei Zwiefalten bis zum Einmündungsbereich der L277, Ziegelhüttenstraße, in Riedlingen wird die B312 auf einer Länge von circa 6,7 Kilometern erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Bis Ende Juni sollen allen Arbeiten abgeschlossen sein.

B312, Berkheim-Heimertingen: In der ersten Julihälfte wird der Belag der B312 zwischen der Kreuzung mit der L300 beziehungsweise der K7578 bei Oberopfingen und der Landesgrenze im Bereich der Anschlussstelle Berkheim der A7 erneuert. Die Kosten für den rund 800 Meter langen Abschnitt belaufen sich auf circa 270.000 Euro.

B 465, Ingerkingen-Weisel: Auf einer Länge von rund vier Kilometern wird die Fahrbahndecke der B465 zwischen Schemmerhofen-Ingerkingen und Ehingen-Weisel erneuert. Die Sanierungsarbeiten beginnen in der ersten Julihälfte und werden vor den Sommerferien abgeschlossen. Die Kosten für den rund 4,1 Kilometer langen Abschnitt belaufen sich auf rund 900.000 Euro.

L 266, Ortsdurchfahrt Schemmerhofen: Angrenzend an den Bauabschnitt des vergangenen Jahres wird in der Ortsdurchfahrt Schemmerhofen in Richtung Alberweiler der Belag eines weiteren rund 500 Meter langen Fahrbahnabschnitts der L266 erneuert. Die Arbeiten werden Ende Mai beginnen und Ende Juni abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro.

L 277, Ortsdurchfahrt Riedlingen: In der zweiten Augusthälfte wird ein circa 700 Meter langer Belagsabschnitt der Ortsdurchfahrt Riedlingen im Zuge der L277 erneuert. Die Kosten sind mit 200.000 Euro veranschlagt.

L 283, Muttensweiler-Reute: Im Mai wird in zwei Bauabschnitten der Belag der L284 zwischen Muttensweiler und Grodt sowie zwischen Grodt und Reute erneuert. Die Kosten für die Sanierung mit einer Gesamtlänge von rund 4,5 Kilometern belaufen sich auf etwa 490.000 Euro.

L 284, Ortsdurchfahrt Ingoldingen: Im Zusammenhang mit Arbeiten der Gemeinde wird ein rund 700 Meter langer Belagsabschnitt der Ortsdurchfahrt Ingoldingen im Zuge der L284 erneuert. Die Arbeiten für die Gesamtmaßnahme beginnen in der zweiten Julihälfte und werden Mitte August abgeschlossen. Der Kostenanteil des Landes beläuft sich auf etwa 250.000 Euro.

L 299, Erolzheim-Dettingen: In der zweiten Julihälfte wird der Belag der gesamten Strecke der L299 zwischen der A-7-Anschlussstelle Dettingen und der Kreuzung mit der K7584 in Erolzheim erneuert. Die Kosten für den 5,1 Kilometer langen Sanierungsabschnitt belaufen sich auf etwa 950.000 Euro.

Radweg:

B 465, Mühlhausen-Hetzisweiler: Entlang der B465 zwischen den Eberhardzeller Teilorten Mühlhausen und Hetzisweiler wird ein 2,50 Meter breiter Radweg mit einer Länge von rund 1,5 Kilometern gebaut. Der Bund trägt als Baulastträger der B465 die Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro. Die Anbindung von Mühlhausen erfolgt durch einen circa 400 Meter langen Rad-/ Wirtschaftsweg, der mittels einer neu herzustellenden Unterführung der Bundesstraße mit dem neuen Radweg an der B465 verknüpft wird. Die Kosten hierfür werden im Wesentlichen von kommunaler Seite getragen.

„Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine funktionierende Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft“, sagt Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Auch in diesem Jahr leisten wir wieder einen Beitrag für den Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur in unserem Bezirk.“

Das bedeute aber auch, dass Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen die Region weiterhin begleiten werden und den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern viel Geduld abverlangt werde: „Aber ohne Unannehmlichkeiten gibt es auch keine Verbesserungen.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen