Die Sperrmüllkarte ist Geschichte

Lesedauer: 2 Min
Ein Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaft entsorgt am 01.09.2016 in Mannheim (Baden-Württemberg) vor einem Haus illegal a
Ein Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaft entsorgt am 01.09.2016 in Mannheim (Baden-Württemberg) vor einem Haus illegal abgeladenen Sperrmüll. (Foto: Uwe Anspach, dpa)

Karten für die Sperrmüllabfuhr gibt es vom kommenden Jahr an nicht mehr. Der Abfallwirtschaftsbetrieb ändert das System: Das Abholen von Sperrmüll können die Bürger im Landkreis von Januar 2019 an online in Auftrag geben. Wer das nicht übers Netz machen möchte, hat auch die Möglichkeit, beim Abfallwirtschaftsamt telefonisch einen Abholtermin zu vereinbaren. Das berichtete der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs Frank Förster im Betriebsausschuss.

Seit 25 Jahren verschickt der Abfallwirtschaftsbetrieb jedes Jahr Abholkarten für den Sperrmüll an alle Haushalte. Jetzt wird das System moderner. Online können die Bürger Sperrmülltermine vereinbaren, dabei müssen sie künftig nicht mehr angeben, um welche Kategorie von Sperrmüll, also ob Möbel, Matrazen oder Teppiche, es sich handelt. Einzig das Volumen – ein oder zwei Kubikmeter können pro Jahr kostenlos entsorgt werden – muss eingetragen werden. Online kann auch die Abfuhr von Haushaltsgroßgeräten angefordert, eine Altpapiertonne bestellt oder eine Restmülltonne in eine größere oder kleinere getauscht werden.

In der kommenden Woche verschickt der Abfallwirtschaftsbetrieb die Abfallinfo 2019, mit der das neue System angekündigt wird, mit dem Jahresgebührenbescheid Ende Februar sollen die Bürger zudem über die Nutzung des neuen Onlinediensts informiert werden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen