Derbyerfolg im Tiebreak

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 Trotz einer durchwachsenen Leistung hat die TG Biberach (rechts Annika Rueff) das Derby gegen die TG Bad Waldsee gewonnen.
Trotz einer durchwachsenen Leistung hat die TG Biberach (rechts Annika Rueff) das Derby gegen die TG Bad Waldsee gewonnen. (Foto: Volker Strohmaier)
franzi

Die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Biberach haben nach durchwachsener Leistung mit 3:2 (17:25, 25:18, 18:25, 25:19, 15:13) im Derby gegen die TG Bad Waldsee gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hecht und Co-Trainer Gerd Kehm festigte damit ihren Platz an der Tabellenspitze.

Das Spiel war geprägt von vielen eigenen Fehlern und einer inkonstanten Leistung der Biberacherinnen. Die Gäste aus Bad Waldsee waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Bereits im ersten Satz zeigten sich Schwächen in der Annahme und Abwehr der Biberacherinnen. Waldsee war den Gastgebern immer einen Schritt voraus und sicherte sich daher verdient den ersten Satz über ein 15:13 mit 25:17. Der zweite Durchgang verlief für die Volleyballerinnen der TG Biberach besser. Weniger eigene Fehler führten zu einem konstanteren Spiel, was den Satzgewinn mit 25:18 zur Folge hatte. Im folgenden Satz war das Spiel bis zu einem Spielstand von 13:12 für Biberach ausgeglichen. Danach fehlte im Spiel der Gastgeber jedoch erneut die nötige Konstanz in allen Spielsituationen, weshalb sich die Gäste aus Waldsee einen Acht-Punkte-Vorsprung (21:13) erspielten. Diesen Rückstand konnte die Mannschaft von Stefan Hecht nicht wieder aufholen. Letztendlich sicherten sich die Gäste durch eine gute Annahme und Feldverteidigung sowie wenigen Eigenfehlern den dritten Satz mit 25:18.

Der vierte Satz begann wieder ausgeglichen. Die TG Biberach agierte bei Abwehr und Annahme etwas konstanter. Durch gute Aufschläge von Henriette Elsäßer konnten sich die Gastgeber am Ende des Satzes absetzen und glichen zum 2:2-Satzausgleich aus. Das Spiel musste also im Tiebreak entschieden werden.

Bad Waldsee erwischte den besseren Start und führte zum Seitenwechsel mit 8:5. Die TG Biberach kämpfte sich wieder zurück und gewann den fünften Satz schließlich mit 15:13.

Trainer sieht Verbesserungsbedarf

Stefan Hecht zeigte sich zwar erfreut über die gewonnenen zwei Punkte, sah aber auch großen Verbesserungsbedarf: „Wir konnten unsere Stärken der Feldverteidigung heute nicht zeigen und haben auch in der Annahme unkonzentriert agiert.“ Co-Trainer Gerd Kehm fügte hinzu: „Wir trainieren unglaublich intensiv und können deutlich besser Volleyballspielen als wir es heute gezeigt haben. Leider schaffen wir es noch nicht, die Trainingsleistung auch im Spiel durchgehend abzurufen.“ Dem stimmte Mannschaftskapitänin Franziska Müller zu, lobte aber zugleich den mannschaftlichen Zusammenhalt. „Waldsee war zwar an diesem Tag die stärkere Mannschaft, aber unser Teamgeist hat uns geholfen, das Spiel doch noch zu gewinnen.“

Ziel ist es nun, sich in allen Spielsituationen das nötige Selbstbewusstsein zu erarbeiten, um in zwei Wochen gegen den Mitfavoriten SV Fellbach ein besseres Spiel abzuliefern.

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