Der Heimat Stafflangen immer verbunden

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Rudolf Andritsch (l.) gratuliert Pater Laurentius Wenk in der Stafflanger Kirche zu dessen 60. Geburtstag.
Rudolf Andritsch (l.) gratuliert Pater Laurentius Wenk in der Stafflanger Kirche zu dessen 60. Geburtstag. (Foto: Josef Aßfalg)
Josef Aßfalg

Der Leiter des Kapuzinerklosters in Stühlingen, Pater Laurentius Wenk, hat anlässlich seines 60. Geburtstags in seiner Heimatgemeinde Stafflangen den Gottesdienst gefeiert. Nach zehn Jahren verlässt Laurentius Wenk das Stühlinger Kloster.

Er freue sich, „dass ich in meiner Heimatgemeinde zum runden Geburtstag die Messe halten kann“, sagte Pater Laurentius bei seiner Begrüßung. Im Namen der Kirchengemeinde Stafflangen überbrachte Rudolf Andritsch, stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats, die Glückwünsche. Andritsch lobte die Heimatverbundenheit des Jubilars. „Du bist in dieser Kirche getauft worden, hast die Erstkommunion empfangen und 1989 deine Primiz gefeiert“, erinnerte Andritsch. Trotz seiner vielen klösterlichen Aufgaben komme er immer wieder gerne nach Stafflangen und halte die Eucharistiefeier. Als Geschenk überreichte er dem Jubilar ein Bild von der Stafflanger St. Remigius Kirche. „Das Bild soll eine Erinnerung an deine heimatliche Kirchengemeinde sein und deine Verbundenheit zu Stafflangen unterstreichen“, so Andritsch.

In Vertretung von Ortsvorsteher Helmuth Aßfalg überbrachte Stellvertreterin Waltraud Jeggle die Glückwünsche der Ortsverwaltung, des Ortschaftsrats und der politischen Gemeinde. „Ich wünsche dir eine stabile Gesundheit, Gottes Beistand“ und dass Gott seine schützende Hand auf seinem weiteren Lebensweg über ihn halte, sagte Jeggle und überreichte ihm ein Präsent. Mit großem Beifall unterstrichen die zahlreichen Kirchenbesucher die Glückwünsche von Andritsch und Jeggle.

Seit zehn Jahren in Stühlingen

Pater Laurentius Wenk, der mit bürgerlichem Namen Erwin Wenk heißt, ist seit zehn Jahren Leiter des Kapuzinerklosters in Stühlingen, im Landkreis Waldshut. Davor war er acht Jahre in Mexiko. Er habe seine Wurzeln in Stafflangen und daraus auch viele Jahre Kraft geschöpft, betonte Pater Laurentius.

Maximal neun Jahre dauere die Amtszeit im Kapuzinerorden an demselben Kloster. „Bei mir sind es zwischenzeitlich zehn Jahre“ und nach einer Vakanz werde er bei den Kapuzinern in einem anderen Kloster eine Aufgabe übernehmen, verriet Wenk. Wohin? – Das stehe in den Sternen. Den Stehempfang im Pfarrstadel nutzte eine große Gratulantenschar, um mit „ihrem Erwin“ ins Gespräch zu kommen und ihm zu gratulieren.

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