Das Thema Suizid aus der Tabuzone holen

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Organisatorinnen wollen das Thema Suizid mit der Ausstellung im Biberacher Rathaus mehr in die Öffentlichkeit bringen (von link
Organisatorinnen wollen das Thema Suizid mit der Ausstellung im Biberacher Rathaus mehr in die Öffentlichkeit bringen (von links): Monika Fritschle, Nelli Wilhelm, Martha Wahl und Susanne Barth. (Foto: Tanja Bosch)

Die Wanderausstellung „Suizid“ wird am Montag, 10. September, um 18 Uhr im Foyer des Biberacher Rathauses eröffnet. Martha Wahl wird durch die Ausstellung führen, musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Julius von Lorenz.

Die Lesung am Mittwoch, 12. September, steht unter dem Titel „Da spricht man nicht darüber“ und findet um 18.30 Uhr in der Rathaus-Laube im ersten Stock statt. Thomas Laengerer liest aus Werken zum Thema Suizid und Suizidtrauer. Musik gibt es von Ana Bienek.

Einen Vortrag mit dem Titel „Überlebenskranker – wie kann ich Menschen in schwerer Trauer begegnen gibt es am Donnerstag, 20. September, im Ratssaal. Den Vortrag hält Freya von Stülpnagel, mit der Harfe begleitet sie Ruth Schmidberger.

Am Samstag, 22. September, findet ein ökomenischer Gottesdienst unter dem Motto „Wenn das Leben zur Frage wird“ in der Friedenskirche mit Pfarrerein Birgit Schmogro und Dekanatsreferent Björn Held statt. Beginn ist um 19 Uhr. Musik gibt es vom Vokalensemble Belcanto unter der Leitung von Ralf Klotz.

Die Abschlussveranstaltung ist am Donnerstag, 27. September, im Rathausfoyer. Es gibt ein Resümee und einen Ausblick mit Dr. Bettina Jäpel, Chefärtin am ZfP, und Nelli Wilhelm von der U25-Suizidprävention.

Weitere Infos zum Thema und Anfragen zu Führungen gibt es unter Telefon 07351/181951 oder per E-Mail an monika.fritschle@gmx.de. Auskunft über das U25-Projekt gibt Nelli Wilhelm unter wilhelm.n@caritas-biberach-saulgau.de.

Suizid ist in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema. Das wollen die Mitglieder des Biberacher Vereins Agus (Angehörige um Suizid) und die U25-Suizidprävention der Caritas Biberach-Saulgau ändern.

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Die Wanderausstellung „Suizid“ wird am Montag, 10. September, um 18 Uhr im Foyer des Biberacher Rathauses eröffnet. Martha Wahl wird durch die Ausstellung führen, musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Julius von Lorenz.

Die Lesung am Mittwoch, 12. September, steht unter dem Titel „Da spricht man nicht darüber“ und findet um 18.30 Uhr in der Rathaus-Laube im ersten Stock statt. Thomas Laengerer liest aus Werken zum Thema Suizid und Suizidtrauer. Musik gibt es von Ana Bienek.

Einen Vortrag mit dem Titel „Überlebenskranker – wie kann ich Menschen in schwerer Trauer begegnen gibt es am Donnerstag, 20. September, im Ratssaal. Den Vortrag hält Freya von Stülpnagel, mit der Harfe begleitet sie Ruth Schmidberger.

Am Samstag, 22. September, findet ein ökomenischer Gottesdienst unter dem Motto „Wenn das Leben zur Frage wird“ in der Friedenskirche mit Pfarrerein Birgit Schmogro und Dekanatsreferent Björn Held statt. Beginn ist um 19 Uhr. Musik gibt es vom Vokalensemble Belcanto unter der Leitung von Ralf Klotz.

Die Abschlussveranstaltung ist am Donnerstag, 27. September, im Rathausfoyer. Es gibt ein Resümee und einen Ausblick mit Dr. Bettina Jäpel, Chefärtin am ZfP, und Nelli Wilhelm von der U25-Suizidprävention.

Weitere Infos zum Thema und Anfragen zu Führungen gibt es unter Telefon 07351/181951 oder per E-Mail an monika.fritschle@gmx.de. Auskunft über das U25-Projekt gibt Nelli Wilhelm unter wilhelm.n@caritas-biberach-saulgau.de.

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