Das sind die Preisträger der 44. Biberacher Filmfestspiele 2022

 Die Preisträger der 44. Biberacher Filmfestspiele 2022 stehen fest.
Die Preisträger der 44. Biberacher Filmfestspiele 2022 stehen fest. (Foto: Georg Kliebhan)
Schwäbische.de

Erstmals sind die Preise bei den Biberacher Filmfestspielen nicht am Sonntag-, sondern bereits am Samstagabend bei einer feierlichen Gala in der Stadthalle überreicht worden. Den Goldenen Biber für den besten Spielfilm gab es für den Film „The Forgotten“, der den Ukrainekonflikt thematisiert.

Goldener Biber: „The Forgotten“. Die urkrainisch-schweizerische Produktion von Regisseurin Daria Onyshchenko erhält den großen Preis der Stadt Biebrach, dotiert mit 8000 Euro. Die Jury urteilt: „,The Forgotten’ ist kein ukrainischer Propaganda-Film. Der detaillierte filmische Blick und die hervorragend herausgearbeiteten Milieus lassen einen komplexen Kosmos entstehen, durch den wir einer starken weiblichen Protagonistin folgen. Wir erleben eine Hauptfigur, die Haltung zeigt - die mit kleinen Gesten und Sätzen aufbegehrt - die etwas verändern möchte, was sich kaum mehr ändern lässt. Trotz der verheerenden Konsequenzen, die sie dafür in Kauf nehmen muss.“ Und weiter: „Regisseurin Daria Onyshenko erzählt aus der Perspektive der Ukraine, aber wir werden nicht geblendet von einseitigem Patriotismus.“

Debütbiber: „Bulldog“. Der Debütspielfilm von Regisseur André Szardenings erhält den mit 3000 Euro dotierten Preis Landkreis Biberach und der OEW. Der Hauptdarsteller des Films, Julius Nitschkoff wurde für seine schauspielerische Leistung außerdem mit dem silbernen Biber ausgezeichnet. Er ist mit 2000 Euro dotiert, gestiftet von Kaufmann & Kaufmann Steuerberater Partnerschaft mbB.

Fernsehbiber: „So laut du kannst“. Der ZDF-Film von Regisseurin erhält den von OBI Biberach mit 3000 Euro dotierten Preis.

Doku-Biber: „(Im)mortels“. Der Film der Schweizer Regisseurin Lila Ribi ist die beste Dokumentation beim Festival und erhält den von der Firma Liebherr mit 3000 Euro dotierten Preis.

U60-Biber: „Triumph des Schauspielers“. Das Werk von Daniel Holzberg erhält den Preis für den besten mittellangen Spielfilm. Er ist mit 2000 Euro von der apero GmbH dotiert.

Kurzfilm-Biber: „Esther“ von Ana Scheu Amigo und „Killing Bagheera“ von Muschirf Shekh Zeyn. Die Jury hat den Preis, der mit 2000 Euro von der IHK Ulm dotiert ist, geteilt und an zwei Filme vergeben.

Publikumsbiber: „Die Stangenbohnen Partei“. Der Preis, mit 2000 Euro von der Werbegemeinschaft Biberach dotiert, geht an den Dokumentarfilm von Paddy Schmitt, der erst am Sonntagnachmittag, 15.45 Uhr, im Filmfestprogramm zu sehen ist. Er spielt in der Nähe von Kißlegg im Allgäu.

Schülerbiber: „Heartbeast“. Die deutsch-finnisch-französische Koproduktion von Regisseur Aino Suni erhält den mit 3000 Euro von der Kreissparkasse Biberach dotierten Preis.

Sonderpreis: Gerd Nefzer. Den mit 2000 Euro von der Volksbank Ulm-Biberach dotierten Sonderpreis erhält der zweifache Oscar-Preisträger für visuelle Effekte aus Schwäbisch Hall. Aufgrund von Dreharbeiten in der Wüste von Abu Dhabi konnte Nefzer seinen geplanten Besuch in Biberach nicht absolvieren.

Er schickte stattdessen eine Videobotschaft, in der er versprach, dass der Biber einen Ehrenplatz zwischen den beiden Oscars auf seinem Kachelofen in Schwäbisch Hall bekommen werde.

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