Das Schützenfest und die Pferde

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 Ohne Pferde und Kutschen wären die Schützenumzüge nicht das, was sie sind: Die Geehrten und die Verantwortlichen der Stiftung S
Ohne Pferde und Kutschen wären die Schützenumzüge nicht das, was sie sind: Die Geehrten und die Verantwortlichen der Stiftung Schützendirektion. (Foto: Florian Achberger)
Schwäbische Zeitung

Traditionell lädt die Stiftung Schützendirektion im Frühjahr die an den Umzügen beteiligten Reiter, Fahrer und Pferdebesitzer mit ihren Angehörigen zu einem geselligen Abend ein. In diesem Jahr fand dieses Treffen in der Dürnachtalhalle in Ringschnait statt.

Auf dem Programm standen neben dem gemeinsamen Essen die Gruß- und Dankesworte des Ersten Bürgermeisters Ralf Miller und des Vorsitzenden der Stiftung Schützendirektion, Rainer Fuchs. Beide sprachen den Gästen hohe Wertschätzung für ihr Engagement für das Schützenfest aus.

Mehr als 200 Pferde vom kleinen Pony bis zum schweren Kaltblut machen die Festzüge jedes Jahr zu einem besonderen Moment und zur unvergesslichen Sehenswürdigkeit. Als Dank für diese Bereitschaft der Pferdefreunde, die natürlich nicht nur an den Umzügen, sondern das ganze Jahr ihre Tiere hegen, pflegen und ausbilden, und natürlich zum entspannten Austausch untereinander ist dieser Abend gedacht.

Sage und schreibe 70 Jahre aktiv

Die „Pferdeleute“ betrachten es als Ehre, am Schützenfest teilzunehmen, und so kommen immer wieder erstaunliche Jahreszahlen zusammen. So wurde diesmal Karl Schneider für 70 aktive Jahre geehrt. Er war als langjähriger Reiter, Betreuer der „Kaiserlichen“ und in der Sattelkammer bei den Pferdegeschirren tätig.

Seit 50 Jahren fährt Josef Müller einen Theaterwagen und Charly Maurer seit 36 Jahren die Wieland-Kutsche.

Die weiteren Ehrungen:

20 Jahre: Anton Freudenreich, Fahrer des Pfarrer-Kneipp–Reisewagens und Franz Wirbel jun. jun., Fahrer der Fassrolle.

10 Jahre: Florian Frisch als Kaiserlicher und Fahrer des Zimmereiwagens, Alois Mann, Kaiserlicher Reiter, Gebhard Müller, Fahrer eines Theaterwagens, Katharina Scheb, Gauklergruppe und Melanie Schmid als Reiterin bei den Patriziern.

Besondere Verdienste

Für besondere Verdienste wurde Andy Berlin geehrt, die vor Jahrzehnten zuerst als Ponymädel und Postkutschenfahrerin begann, lange Jahre dann als Standartenreiterin den Festzug anführte und die ReiterInnen der Reitervereinigung Biberach bei den Reisigen betreute.

Beate Depfenhart wurde für zehn Jahre als Ponybeauftragte für die Herde der Shetlandponys geehrt. Sie ist für die Zucht und die Ausbildung der liebevoll „Shettis“ genannten Ponys verantwortlich.

Der Abend wurde durch einen Bildervortrag von Thomas Handtmann abgerundet und vom Musikverein Ringschnait unter Leitung von Christoph Schlanser begleitet.

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