Corona verhindert Begegnungen

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Die neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer (v. l.): Petra Habrik (Co-Vorsitzende Tendring-Ausschuss), Mal
Die neu- und wiedergewählten Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer (v. l.): Petra Habrik (Co-Vorsitzende Tendring-Ausschuss), Malgorzata Jasinska-Reich (Schweidnitz), Marianne Wilhelm (Co-Vorsitzende Tendring-Ausschuss), Alexandra reich (Veranstaltungen), Hans-Bernd Sick (Vorsitzender), Helga Reiser (Guernsey-Ausschuss), Claudi Zweil (Schriftführerin), Jürgen Sterzel (Technik) und Peter Kiene (Kassenprüfer). Es fehlen Michael Elsner (Vereinsbetreuung) und Silvia Bogenrieder (Kasserprüfer). (Foto: Holger Kniep)
Schwäbische Zeitung

Nach zweimaliger, coronabedingter Verschiebung hat die Mitgliederversammlung des Vereins „Städte Partner Biberach“ (StäPa) in der von der Stadt zur Verfügung gestellten Gigelberghalle stattfinden können. Dabei standen unter anderem Vorstandswahlen an.

Vorsitzender Hans-Bernd Sick blickte auf 2019 zurück. Dieses war noch ein relativ normales Partnerschaftsjahr mit rund 100 Begegnungen und Veranstaltungen, eingerechnet auch die städtepartnerschaftlichen Begegnungen anderer Vereine. Im Vergleich dazu wird die Bilanz für 2020 deutlich magerer ausfallen.

Die Mitgliederzahl erhöhte sich 2019 von 637 auf 644, es wurden 29 Abgänge und 36 Beitritte verzeichnet. Viele Austritte erfolgen alters-bedingt. Bei den Beitritten gibt es erfreulich viele Familien mit Kindern, so dass der Verein optimistisch in die Zukunft blicken kann. Die Homepage des StäPa ist aktuell nicht erreichbar, aber es wird erwartet, dass der Relaunch Mitte Oktober erfolgen wird.

Die Ausschussvorsitzenden Christine Biefel (Asti), Helga Reiser (Guernsey), Malgorzata Jasinska-Reich (Schweidnitz), Birgit Kiene (Telawi), Christa Baumgärtner (Tendring District) und Brigitte Burrichter (Valence) berichteten im Detail über die Aktivitäten mit den einzelnen Partnerstädten. OB Zeidler bedankte sich beim StäPa und seinen aktiven Mitgliedern für die wertvolle Arbeit, die der Verein für die Städtepartnerschaften leistet. Drei Themen hob Zeidler bei den Städtepartnerschaften hervor: Erinnern, Begeistern, Zukunft gestalten. Auch er bedauerte die vielen zwangsläufigen Absagen in diesem Jahr, da die Städtepartnerschaften von den Kontakten leben.

Für den verhinderten Schatzmeister Alexander Banert stellte der stellvertretende Vorsitzende Holger Kniep den Kassenbericht vor. Bedingt durch die zahlreichen Aktivitäten bewegt der Verein viel Geld, was durch das Zahlenwerk unterstrichen wurde. Zum Abschluss des Geschäftsjahres gab es einen Überschuss, der allerdings durch die, die Geschäftsjahre übergreifenden, Aktivitäten real betrachtet deutlich niedriger ausfällt.

Da es zu den vorgeschlagenen Kandidaten bei den Wahlen keine weiteren gab, gingen diese zügig vonstatten. In ihren Ämtern bestätigt wurden Hans-Bernd Sick (Vorsitzender), Helga Reiser (Guernsey-Ausschuss), Malgorzata Jasinska-Reich (Schweidnitz-Ausschuss), Michael Elsner (Vereinsbetreuung), sowie Alexandra Reich und Jürgen Sterzel (Technik und Veranstaltungen). Neu gewählt wurde Claudia Zweil als Schriftführerin, die in dieser Funktion Marianne Wilhelm ablöst. Diese wiederum wurde zusammen mit Petra Habrik als Ausschussvorsitzende für den Tendring District erstmals gewählt. Keine Kandidaten fanden sich für die Öffentlichkeitsarbeit und dem angedachten Ausschuss für Schüleraustausch und Praktika, so dass für diese Posten weiterhin nach Personen gesucht werden muss.

Der stellvertretende Vorsitzende Holger Kniep gab einen Ausblick für das restliche Jahr. Nach aktuellem Stand gibt es folgende Veranstaltungen mit städtepartnerschaftlichem Bezug: am 18. Oktober das Theaterstück „Die zweite Frau“ mit Nino Haratishwili in der Stadthalle, den Vortrag „Europas (letzte?) Chance“ mit Dr. Hans-Peter Biege in der Vhs, sowie Doppelkonzerte mit dem Jazztrio „Giulia e amici“ aus Asti am 13. und 14. November und dem Akustikgitarristen Beppe Gambetta am Wochenende 27./28. November. „Für 2021 können dann hoffentlich wieder mehr Veranstaltungen und auch Bürgerreisen in die Partnerstädte durchgeführt werden“, schloss Kniep optimistisch seinen Ausblick.

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