Boehringer eröffnet zukunftsweisendes Bürogebäude

Lesedauer: 3 Min
Konfettiregen zum Start: Mit Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne Mitte im hellblauen Blazer) eröffnet Boehring
Konfettiregen zum Start: Mit Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (vorne Mitte im hellblauen Blazer) eröffnet Boehringer Ingelheim das neue Bürogebäude am Standort Biberach. (Foto: Michael Kettel)
Schwäbische Zeitung

Im Beisein der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hat das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim mit der Einweihung seines neuen Bürogebäudes D125 am Standort Biberach am Dienstagnachmittag ein Zeichen für die zukünftige Entwicklung von modernen Arbeitswelten gesetzt. Der Neubau ist das erste vollständig und konsequent umgesetzte sogenannte „Smart Working Office“ des Unternehmens.

„Smart Working“ heißt frei übersetzt „Schlaues Arbeiten“. Je nach Tätigkeit wählen Mitarbeiter ihre Arbeitsumgebung im Gebäude selbst, unterstützt von einer ausgeklügelten IT- und Büroarchitektur. In Biberach hat Boehringer Ingelheim 39 Millionen Euro in das Gebäude investiert, um für seine Mitarbeitenden ein passendes Arbeitsumfeld für die heutigen Anforderungen eines globalisierten, agilen Geschäfts zu schaffen.

Bei einer Diskussionsrunde anlässlich der Einweihung betonten Geschäftsführung, Politik und Fachleute die hohe Bedeutung moderner Arbeitswelten. „Wir investieren bewusst in eine Umgebung, in der sich unsere Mitarbeiter weiterentwickeln können und die Zusammenarbeit fördert. Entwicklungen wie die Digitalisierung oder flexible Arbeitsmodelle benötigen ein angepasstes Arbeitsumfeld“, erläuterte Stefan Rinn, Landesleiter Deutschland.

„Der erste Schritt zu neuen Innovationen findet in den Köpfen der Mitarbeiter statt. Damit sich diese Potenziale möglichst optimal entfalten können, sind individuell passende Arbeitsbedingungen und ein konstruktives Miteinander als Rahmenbedingung essentiell“, sagte die Wirtschaftsministerin.

Im Anschluss konnten sich Interessierte auf einem Rundgang selbst ein Bild von dem neuen Arbeitsumfeld machen. Der nachhaltige und barrierefreie Bau enthält fünf unterschiedliche Arbeitszonen. Diese Bereiche sind auf die unterschiedlichen Arbeitsformen ausgelegt, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit in kleinen Teams, konzentrierte Stillarbeit, gemeinsame Projektarbeit, Kommunikation und Organisation sowie Besprechungen vor Ort oder per Videokonferenz. Im Fokus stehen dabei Vernetzung sowie die Förderung von Teamgeist, Kreativität und Innovationen in einem komplexen Arbeitsumfeld.

Künftig soll das moderne Arbeitsplatzkonzept an weiteren Boehringer-Ingelheim-Standorten auf der ganzen Welt eingesetzt werden, als nächstes 2019 in Ingelheim. Vorläufer werden an Standorten in den USA und Frankreich genutzt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen