Birkenmaier will Platz zwei verteidigen

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 Die sechste Runde beginnt am Freitag um 19 Uhr im TG-Heim-Restaurant in Biberach.
Die sechste Runde beginnt am Freitag um 19 Uhr im TG-Heim-Restaurant in Biberach. (Foto: colourbox)
Schwäbische Zeitung
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Die Partie Namyslo gegen Mock wird nachgeholt. Damit lauten die Partien am Freitagabend: Birkenmaier – Sander, Ege – Polch, Dollinger – Körner, Dietrich – Rybka, Jäger – König, Engert – Waltner, Pfeifer – Schätzle und Haarmann – Wohlgemuth. Michael Gnandt gewinnt kampflos.

Bei der Biberacher Schach-Stadtmeisterschaft haben sich nach fünf Runden die beiden üblichen Verdächtigen abgesetzt. Dahinter ist ein harter Kampf um den letzten Podestplatz und alle Sonderwertungen entbrannt. Die sechste Runde beginnt am Freitag um 19 Uhr im TG-Heim-Restaurant in Biberach.

In Runde fünf wollte Luzia Sander auch im Spitzenspiel gegen Holger Namyslo ihren Überraschungslauf fortsetzen, opferte früh einen Bauern und spielte ohne Angst mit offenem Visier. Namyslo musste lange sehr genau agieren, setzte sich aber letztlich doch klar durch. Ähnlich erging es mit Rainer Birkenmaier dem zweiten Schwergewicht im Feld. Überraschungsmann Norbert Jäger überrumpelte ihn in der Eröffnung. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die Routine aber durch und brachte Birkenmaier einen klaren Vorteil sowie einen ganz sicheren Sieg ein. Markus Mock (Ergolding) musste hingegen gegen Jürgen Dollinger mit einem doch glücklichen Remis zufrieden sein, nachdem ihm nach der Eröffnung schon alle Felle davonzuschwimmen drohten. Altmeister Hans-Peter Dietrich (Odenheim/ Laupheim) spielte derweil stark gegen Alexander Polch, die Nummer vier der Setzliste, verpasste aber eine vorteilhafte Fortsetzung und verlor nach einem Figurenverlust am Ende knapp. Beim Ratingpreis konnte weder Dennis Kiefel gegen Frank König (Steinhausen) noch Belanna Haarmann gegen Benedikt Pfeifer punkten. Trotz guter Leistungen verloren beide deutlich. Die Chance nutzte Wolfgang Wohlgemuth, der sich mit einem Remis gegen Youngster Erik Hobson an die Spitze setzen konnte.

In der Gesamtwertung führt Namyslo nun mit 4,5 Punkten vor Birkenmaier (4/5). Dahinter folgt eine vierköpfige Verfolgergruppe mit Sander, Mock, Polch und Andreas Ege (je 3,5 Punkte). In der Seniorenwertung hält Sander (3,5/5) einen soliden Vorsprung vor einer gleichfalls vierköpfigen Gruppe – angeführt von Dieter Rybka (Steinhausen) – mit jeweils 2,5 Punkten. Eng geht es in der Amateurwertung zu. Hier teilen sich punkt- und buchholzgleich Jäger und Jonathan Engert die Führung, haben aber ebenso wie König, Herbert Körner und Herbert Waltner (Steinhausen) 2,5 Punkte. Beim Ratingpreis liegen nun Hobson und Kiefel (je 1/5) hinter Wohlgemuth (1,5/5). Da Hobson das vorgezogene Jugendduell der sechsten Runde gegen Kiefel im Endspiel gewonnen hat, ist er auf dem Weg, sein Vorjahresergebnis zu wiederholen. Wohlgemuth muss nun gegen Haarmann gewinnen, um weiter vorn zu bleiben.

In Runde sechs kommt es für Namyslo zum letzten Duell mit einem Spieler der „Großen Vier“ der Setzliste. Sollte ihn Mock nicht zum Stolpern bringen, dürfte nach zwei Dritteln des Turniers der Weg zur Titelverteidigung für Namyslo schon frei sein. Birkenmaier muss seinen zweiten Platz im Duell gegen Sander verteidigen, Polch hofft auf Überraschungen an der Spitze. Allerdings trifft er mit Ege selbst auf einen spielstarken Gegner. In der Amateurwertung kommt es zwischen Jäger und König sowie Engert und Waltner zu zwei direkten Duellen in der Führungsgruppe. Unterdessen müssen Rybka und Dietrich im Seniorenduell ermitteln, wer Anschluss an Sander halten kann.

Die Partie Namyslo gegen Mock wird nachgeholt. Damit lauten die Partien am Freitagabend: Birkenmaier – Sander, Ege – Polch, Dollinger – Körner, Dietrich – Rybka, Jäger – König, Engert – Waltner, Pfeifer – Schätzle und Haarmann – Wohlgemuth. Michael Gnandt gewinnt kampflos.

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