Plötzlicher Tod: Biberacher trauern um Kultwirt Rolf Löcherbach

 Der Biberacher Gastronom Rolf Löcherbach ist verstorben. Er war jahrzehntelang der Wirt des „Steckens“.
Der Biberacher Gastronom Rolf Löcherbach ist verstorben. Er war jahrzehntelang der Wirt des „Steckens“. (Foto: privat)
Redakteurin

Die Biberacher Gastronomieszene trauert um Rolf Löcherbach. Der langjährige Wirt der Traditionsgaststätte „Stecken“ ist vergangenes Wochenende verstorben. Vor die Tür zur „Weinstube zum goldenen Rebstock“ haben Menschen bereits Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet. Auch auf Facebook gibt es eine große Anteilnahme. Die Bürgerinnen und Bürger trauern um den beliebten und bekannten Biberacher Gastronomen.

1999 hat Rolf Löcherbach den „Stecken“, wie das Traditionslokal in der Stadt genannt wird, von seiner Mutter Erna Löcherbach übernommen. Seit 1985 ist es bereits in Familienbesitz. Mutter und Sohn haben die Wirtschaft jahrzehntelang gemeinsam geführt. Wie es nun nach dem Tod des Wirts mit dem „Stecken“ weitergeht, ist unklar. Auf der Homepage heißt es lediglich, dass der Rebstock bis auf Weiteres geschlossen bleibt.

Mit Herbert Grönemeyer im Whiskeyzimmer

Berühmt war der „Stecken“ unter anderem aufgrund seiner legendären überbackenen Seelen. Auch die Whiskey-Sammlung, die Rolf Löcherbach in einem extra dafür eingerichteten Whiskeyzimmer präsentierte, war in der Region und darüber hinaus bekannt. Sogar Herbert Grönemeyer hat sich dort schon 2007 während der Biberacher Filmfestspiele amüsiert. Nun heißt es ebenfalls auf der Homepage, dass Whiskeys aus der Privatsammlung zum Verkauf stehen.

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