Biberacher Jugendparlament steht vor dem Aus

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 Wenn sich bis Mitte Oktober nicht noch weitere Kandidaten für das Biberacher Jugendparlament finden, steht das Gremium vor dem
Wenn sich bis Mitte Oktober nicht noch weitere Kandidaten für das Biberacher Jugendparlament finden, steht das Gremium vor dem Aus. (Foto: Silas Stein/dpa)
Schwäbische Zeitung

Kandidieren können in Biberach wohnende Jugendliche ab Klassenstufe 7 und bis zu einem Höchstalter von einschließlich 19 Jahren. Bewerbungsbögen gibt es im Jugendhaus, im Rathaus oder im Internet unter www.jupa-biberach.de. Bewerbungen können bei der Stadt Biberach, Marktplatz 7/1, abgegeben werden. Weitere Informationengibt es bei der Geschäftsstelle des Jugendparlaments unter Telefonnummer 07351/51-818 oder per E-Mail an jupa@biberach-riss.de.

Ist das Biberacher Jugendparlament (Jupa) nach 15 Jahren am Ende? 15 Bewerbungen sind für die Wahl zum Jugendparlament nötig, aber nur neun wurden bislang eingereicht. Und dabei ist die ursprünglich für September terminierte Wahl bereits verschoben worden, der Zeitraum für Bewerbungen wurde auf den 15. Oktober verlängert.

„Leider sind auch dem Appell von Oberbürgermeister Norbert Zeidler nur wenige Jugendliche gefolgt“, wird Rouven Klook, der bei der Stadtverwaltung die Geschäftsstelle des Jupas innehat, in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert.

2611 Jugendliche, die kandidieren könnten, hatten Post vom Oberbürgermeister und Informationen zum Jupa erhalten. Wenn bis 15. Oktober nicht noch mindestens sechs Bewerbungen eingehen, bedeutet dies zwar noch nicht das Aus für das Jupa, faktisch gibt es das Gremium dann aber erst einmal nicht mehr.

Im Falle der Unterschreitung der Mindestkandidatenzahl sieht die Geschäftsordnung vor, dass ein Wahlausschuss aus allen Kandidaten für die Dauer von zwölf Monaten zur Organisation einer Nachwahl gebildet wird. Sofern diese Nachwahl scheitert, wird das Jugendparlaments bis auf Weiteres ausgesetzt.

Viele Themen bewegt

Bei der Stadtverwaltung hofft man, dass dieses Szenario nicht eintritt und sich doch noch Jugendliche bereit erklären zu kandidieren. Denn dass es sich lohnt, zeigen auch die Themen, die bisher vom Jupa bewegt wurden: der Erhalt des Abseitz (Ehinger Straße 19), die Mitarbeit bei der Planung des Jugendhauses, Treffen mit dem Jupa aus Schweidnitz, Beratungen über eine Smartphone-App für die Jugendbeteiligung, Partys im Abseitzkeller oder der Beitritt zum Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Kandidieren können in Biberach wohnende Jugendliche ab Klassenstufe 7 und bis zu einem Höchstalter von einschließlich 19 Jahren. Bewerbungsbögen gibt es im Jugendhaus, im Rathaus oder im Internet unter www.jupa-biberach.de. Bewerbungen können bei der Stadt Biberach, Marktplatz 7/1, abgegeben werden. Weitere Informationengibt es bei der Geschäftsstelle des Jugendparlaments unter Telefonnummer 07351/51-818 oder per E-Mail an jupa@biberach-riss.de.

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