Biberach ist im Kellerduell gefordert

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Die TG Biberach (von links Franziska Müller und Pauline Kemper) ist im Kellerduell gegen den TSV G. A. Stuttgart II in Zugzwang.
Die TG Biberach (von links Franziska Müller und Pauline Kemper) ist im Kellerduell gegen den TSV G. A. Stuttgart II in Zugzwang. (Foto: Archiv: Malte Missoweit)
Schwäbische Zeitung

Die Volleyballerinnen der TG Biberach treffen in der Oberliga im Kellerduell zu Hause auf den TSV G. A. Stuttgart II. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr. Dann hofft das Team von Trainer Stefan Hecht und Co-Trainer Gerd Kehm auf eine ähnlich stimmungsvolle Atmosphäre in der Wilhelm-Leger-Halle wie beim vorangegangenen Heimspiel.

Nach dem starken Auftritt der TG vor rund zwei Wochen gegen den TV Rottenburg kam die Niederlage gegen den TSV Ellwangen am vergangenen Samstag überraschend. „Wir haben in Ellwangen nie wirklich zu unserem Spiel gefunden und dadurch den Gegner immer wieder eingeladen, einfache Punkte zu machen“, analysiert TG-Trainer Stefan Hecht rückblickend. Dies soll sich am Wochenende gegen Stuttgart II ändern. „Es wird auf das erste Tempo ankommen“, so Hecht. „Wenn wir da Druck aufbauen können, werden wir es in der Verteidigung einfach haben.“

Dass es selbst gegen das derzeitige Schlusslicht aus Stuttgart nicht einfach werden wird, dürfte den Spielerinnen klar sein. Dies wird durch den verkleinerten Kader nur verdeutlicht: Andrea Gnann kann aus privaten Gründen nicht dabei sein, verletzungsbedingt drohen Christina Stärk und Sabine Ludwig auszufallen. Dafür wird Marina Kimmich das Oberliga-Team unterstützen. „Für uns ist es ein wichtiges Spiel. Wenn man es so sagen möchte, dann ist es ein Sechs-Punkte-Spiel für uns“, sagt Stefan Hecht. „Wir können den Anschluss ans Mittelfeld herstellen oder eben fast verlieren.“

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