Bezirkspokal: Schemmerhofen hat Mietingen zu Gast

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Der SV Schemmerhofen fordert in Ingerkingen im Pokal-Achtelfinale den Topfavoriten der Bezirksliga, den SV Mietingen (hier Domin
Der SV Schemmerhofen fordert in Ingerkingen im Pokal-Achtelfinale den Topfavoriten der Bezirksliga, den SV Mietingen (hier Dominik Burry), heraus. (Foto: Volker Strohmaier)
Gerhard Kirchenmaier

Sechs der acht zu spielenden Achtelfinalpartien im Fußball-Bezirkspokal gehen am Donnerstag, 6. September, über die Bühne. Die Partie der TSG Achstetten gegen den TSV Kirchberg ist eine auf diesen Tag angesetzte Begegnung der zweiten Pokalrunde, der Sieger tritt am 12. September beim FC Mittelbiberach an. Am 13. September hat der SV Ochsenhausen II den FC Bellamont zu Gast. Anpfiff ist in Muttensweiler um 18.30 Uhr, bei allen anderen Partien um 18 Uhr.

SV Schemmerhofen – SV Mietingen. Auf dem Ingerkinger Sportgelände ist wieder waschechte Pokalstimmung vorprogammiert. Der zweimalige Pokalfinalist und aktuelle Vierte der A II fordert den Topfavoriten der Bezirksliga heraus. Eingestimmt hat sich die allerdings verletzungsgeplagte Reichart-Truppe mit einem 6:4-Auswärtssieg in Mettenberg. Auch der SVM kann bei seinem letzten Auswärtsauftritt vor gut zehn Tagen in Dettingen auf sechs Treffer verweisen und baut darauf, dass man diese Form konservieren konnte. Im Pokalwettbewerb rissen die Schwarz-Weißen in den Vorjahren keine Bäume aus, dies soll sich in Ingerkingen und darüber hinaus grundlegend ändern.

SV Burgrieden – SV Alberweiler. In der A II wäre es das Topspiel zwischen dem verlustpunktfreien Tabellenführer gegen den ebenfalls mit weißer Weste dastehenden Tabellendritten. Die Pokalpartie bringt dann wohl einen ersten Aufschluss über die derzeitige wahre Leistungsstärke beider Teams. SVB-Spielertrainer Marcel Karremann kennt den Gegner aus guten alten Sulmetinger Zeiten, als man dann zumeist auch die Nase vorn hatte. Der Bezirksliga-Absteiger hat in der neuen Liga schnell und erfolgreich Fuß gefasst und will schon im Pokalwettbewerb eine kleine Duftmarke setzen für die in drei Wochen stattfindende Liga-Partie. In Runde zwei schaltete der SVA den SV Reinstetten aus.

SC Schönebürg – SV Dettingen. Beim heimischen SC war die Erleichterung groß über den ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag. Ob dies dann schon die große sportliche Wende war, wird auch die Pokalpartie gegen den Bezirksligisten zeigen. In Pokalrunde eins schaltete der A-II-Ligist mit einem 2:1 die zweite Garnitur des Illertalvereins aus. Der zeigte sich beim 4:0-Sieg in Eberhardzell formverbessert und dürfte auch personell wieder aus dem Vollen schöpfen können. Den letzten Vergleich mit dem SC entschied der SVD in der Bezirksliga-Relegation vor mehr als drei Jahren knapp für sich. Den Weg ins Achtelfinale fand man mit klaren Siegen bei Baltringen II und Mietingen II.

SV Ringschnait – TSV Ummendorf. Für den letzten Vergleich in einem Pflichtspiel muss man lange zurückblättern, so zählen nur Fakten und Daten aus der Gegenwart. Die sprechen dann eindeutig für den SVR, der mit drei Punkten Vorsprung die Bezirksliga-Tabelle anführt und dort in fünf Partien nur einen Gegentreffer zuließ. Den Viertelfinaleinzug hat die Boscher-Truppe fest eingeplant. Die Gäste ernten in den meisten ihrer Partien anerkennendes Schulterklopfen, zu mehr als einem Sieg reichte dies in der Bezirksliga bisher nicht. In Pokalrunde zwei schaltete immerhin den Ligakonkurrenten Baustetten aus, für den Einzug ins Viertelfinale braucht der TSV im Derby aber wohl einen Sahnetag.

SV Erlenmoos – VfB Gutenzell. Die Partie des A-I-Ligisten gegen den Sechsten der Bezirksliga ist auch ein Treffen von alten Bekannten. SVE-Kapitän Daniel Kunz stürmte zuletzt in der Saison 2013/14 für den VfB auf der rechten Außenbahn, in allerdings deutlich besseren sportlichen Zeiten: Aktuell liegt der SVE mit nur einem Punkt auf dem vorletzten Platz. Auf der Gegenseite feiert VfB-Trainer Günter Riedmüller ein Wiedersehen mit seinem alten Verein, den er in der Saison 2015/16 coachte. Der Rekord-Pokalsieger aus Gutenzell scheint in stabiler Verfassung und vielleicht auch wieder in der Pokalform aus guten alten Zeiten. Die Gäste gehen als Favoriten in die Partie.

SV Muttensweiler – SF Schwendi. Über fehlende attraktive Gegner braucht sich der gastgebende Neunte der A I in dieser Woche nicht zu beschweren. Im Pokal ist der Bezirksligist aus Schwendi der Gegner, drei Tage später Ligaprimus Berkheim. Die ganze Konzentration gilt aber zunächst der Pokalaufgabe, bei der man aber Außenseiter ist. Die Gäste konnten den schlechten Saisonstart mit zwei deutlichen Siegen in Folge korrigieren, zum Pokalwettbewerb fand man in den Vorjahren aber nicht den richtigen Draht. Dies soll in dieser Saison anders werden, deshalb geht man die Aufgabe in Muttensweiler wohl auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit an. In Normalform sind die Gäste Favorit.

TSG Achstetten – TSV Kirchberg. Sowohl die TSG als auch der Gast aus dem Illertal haben erst einen erfolgreichen Pokalauftritt hinter sich, nun kämpft man verspätet um den Einzug ins Achtelfinale. TSG-Spielertrainer Christian Sameisla erlitt mit seinem Team in den beiden letzten punktlosen Liga-Partien Rückschläge, im Pokal will man Selbstvertrauen tanken. Auch das Gästespielertrainer-Duo Lang/Kohler ging mit dem TSV zweimal in Folge leer aus, gegen Sulmetingen bot man aber zumindest eine Halbzeit lang guten Fußball. Dies gelang auch der TSG gegen Baustetten in der ersten Hälfte, deshalb scheint der Ausgang der Partie zwischen zwei wohl gleichwertigen Mannschaften völlig offen.

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