Bäckereien in der Region erhalten Bestnoten

 Obermeister Alexander Keim (v.l.), Ehrenobermeister Herbert Bader und der stellvertretende Obermeister Oliver Unger begutachten
Obermeister Alexander Keim (v.l.), Ehrenobermeister Herbert Bader und der stellvertretende Obermeister Oliver Unger begutachten zusammen mit Qualitätsprüfer Manfred Stiefel fachmännisch die Backwaren. (Foto: Kreishandwerkerschaft)
Schwäbische.de

Neun Mitglieder der Bäcker-Innung Biberach haben ihre Backwaren von einem Qualitätsprüfer kontrollieren lassen. Dabei wurden Brote und Kleingebäck anhand von sechs Kriterien bewertet. „Die gute Beteiligung und die weit überdurchschnittlichen Ergebnisse belegen das Qualitätsbewusstsein unserer Fachbetriebe“, wird Innungs-Obermeister Alexander Keim in einer Pressemitteilung der Kreishandwerkerschaft zitiert.

Die Note „sehr gut“ erhielten 52 Brote. Neun davon wurden mit „Gold“ prämiert, weil sie schon im dritten Jahr nacheinander die maximale Punktzahl erreichten. 53 der handwerklich hergestellten Produkte wurden mit „gut“ ausgezeichnet.

Das Ergebnis überrascht Qualitätsprüfer und Bäckermeister Manfred Stiefel nicht. Als unabhängiger Sachverständiger ist er landesweit unterwegs: „Die Qualität im Landkreis Biberach ist schon seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau.“ Zudem schätzt er neben der Vielfalt der neuen Produkte die örtlichen Besonderheiten wie Seelen und Knauzenbrot. „Sie haben einen spannenden Geschmack.“ Auch Ehrenobermeister Herbert Bader findet die Prüfung wichtig: „Unser Ziel ist es, die hohe Qualität der Lebensmittel zu erhalten und den Kollegen Tipps zur weiteren Verbesserung zu geben.“

Zunächst wird das Aussehen zusammen mit der Oberfläche und der Kruste betrachtet. „Die Kruste ist das A und O eines guten Brotes, eine gut ausgeprägte Kruste hält schön frisch“, betont Manfred Stiefel. Danach wird das Brot aufgeschnitten. Jetzt spielen Lockerung, Krumenbild und Elastizität eine wichtige Rolle. Schließlich kommt es noch auf den Geruch und den Geschmack an.

Die Prüfung ist freiwillig und anonymisiert, aber für Obermeister Alexander Keim und seinen Stellvertreter Oliver Unger von besonderer Bedeutung: „Gerade weil heute viele Backwaren beim Discounter angeboten werden, wollen wir Flagge zeigen und unsere handwerkliche Qualität hervorheben.“

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