Arbeitsreiches Wochenende für mobiles Corona-Testteam

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 Dr. Christopher Maier (v. l.), Michael Mutschler, Andreas Braungardt, Kreisgesundheitsamtsleiterin Dr. Monika Spannenkrebs und
Dr. Christopher Maier (v. l.), Michael Mutschler, Andreas Braungardt, Kreisgesundheitsamtsleiterin Dr. Monika Spannenkrebs und ihre Mitarbeiterin Margot Schlanser, Peggy Schirmer-Schmid sowie Landrat Heiko Schmid ließen sich zeigen, wie das mobile Coronatestzentrum funktioniert. (Foto: Landratsamt)
Schwäbische Zeitung

Kontakt zum Zentrum ist auch weiterhin über das Kreisgesundheitsamt unter der Telefonnummer 07351/52-7070 möglich.

Der DRK-Kreisverband, die Sana-Klinik Biberach, niedergelassene Ärzte mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung und das Kreisgesundheitsamt Biberach haben übers Wochenende zusammen ein mobiles Corona-Testzentrum eingerichtet. Es stand auf dem Parkplatz der Biberacher Klinik und war seit Samstagnachmittag in Betrieb. Ehrenamtliche Kräfte des Roten Kreuzes sowie Mitarbeiter der Sana-Klinik und des Kreisgesundheitsamts betrieben es.

„Sie haben am Samstag und Sonntag rund 40 Personen getestet“, sagten Landrat Heiko Schmid und DRK-Geschäftsführer Michael Mutschler anerkennend. „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Schmid und Mutschler besuchten am Sonntagnachmittag gemeinsam mit der Leiterin des Kreisgesundheitsamts, Monika Spannenkrebs, DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Peggy Schirmer-Schmid, dem stellvertretenden Rettungsdienstleiter Andreas Braungardt und Kreisverbandsarzt Christopher Maier das mobile Zentrum. Es soll die Hausärzte entlasten und schnelle Tests möglich machen.

Wer am neuen Zentrum getestet wurde, entschied das Kreisgesundheitsamt entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. „Unter anderem müssen Krankheitssymptome wie beispielsweise Husten oder Halsschmerzen vorliegen. Außerdem muss man sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet, darunter auch Südtirol, aufgehalten haben oder mit einer infizierten Person im persönlichen Kontakt gestanden haben“, sagt Spannenkrebs. Das alles frage man vorher ab und erst dann gebe es einen Termin. Es sei nicht möglich, einfach nur so vorbeizukommen.

Das Gesundheitsamt weist zudem darauf hin, dass Personen, die sich in Südtirol aufgehalten haben, möglichst Kontakte vermeiden und daheimbleiben sollten. Wenn bei den Rückkehrern Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsweh oder Fieber auftreten, kann ein Test sinnvoll sein und die Betroffenen wenden sich an ihren Hausarzt oder direkt an das Gesundheitsamt.

Der Test selbst ist ganz einfach. Man fährt mit dem Auto vor, erhält das Testset, gibt die Probe ab und schon ist man fertig. In der Regel liegt am Folgetag oder am übernächsten Tag das Laborergebnis vor.

Nach Angaben von Landrat Schmid werde man am Montag im Führungsstab beraten, wie man weitere Testmöglichkeiten im Landkreis schaffen könne.

Kontakt zum Zentrum ist auch weiterhin über das Kreisgesundheitsamt unter der Telefonnummer 07351/52-7070 möglich.

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