Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach sinkt auf 2,6 Prozent

Nach vorläufigen Daten zeigten im Landkreis Biberach vom 1. bis zum 25. März 40 Betriebe für bis zu 409 Beschäftigte Kurzarbeit
Nach vorläufigen Daten zeigten im Landkreis Biberach vom 1. bis zum 25. März 40 Betriebe für bis zu 409 Beschäftigte Kurzarbeit an. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
Schwäbische Zeitung

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Biberach ist von 2,8 auf 2,6 Prozent gesunken. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im März noch bei 2,1 Prozent. Der Landkreis Biberach weist erneut die geringste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg auf. Es folgt der Alb-Donau-Kreis mit 3,1 Prozent.

Die Daten über die Kurzarbeit werden mit einer Zeitverzögerung erhoben. Nach vorläufigen Daten zeigten vom 1. bis zum 25. März 40 Betriebe für bis zu 409 Beschäftigte Kurzarbeit an. Im gesamten Februar umfassten die Anzeigen von 95 Betrieben bis zu 1305 Beschäftigte.

Im März wurden im Landkreis Biberach insgesamt 3073 Arbeitslose gezählt. Dies sind 319 weniger als im Februar, jedoch 586 mehr als vor einem Jahr. Bei der örtlichen Agentur für Arbeit, die überwiegend Kurzzeitarbeitslose betreut, waren im März 2033 Arbeitslose registriert. Dies sind 297 Arbeitslose weniger als im Februar und 461 mehr als vor einem Jahr.

Beim Jobcenter des Landkreises, das erwerbsfähige Leistungsberechtigte in der Grundsicherung für Arbeitsuchende betreut, ist die Zahl der Arbeitslosen auf 1040 Personen gesunken. Im Februar waren es 22 Arbeitslose weniger und im März des vergangenen Jahres 125 Personen weniger.

Seit Jahresbeginn wurden 109 Arbeitsuchende (Vorjahr: 123) mit Unterstützung des Jobcenters in eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle vermittelt. Derzeit betreut das Jobcenter 1981 Bedarfsgemeinschaften. Damit bezogen im März insgesamt 3973 Bürger des Landkreises Biberach Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen, nehmen derzeit 611 Arbeitslosengeld-II-Bezieher an Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen teil. Zusätzlich unterstützt der Landkreis 302 Personen durch Leistungen wie Kinderbetreuung, Sucht-, psychosoziale Betreuung oder Schuldnerberatung.

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