Anton Maikler singt seit 50 Jahren im Chor

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 Gratulanten und Ausgezeichnete bei der Jahreshauptversammlung des Kirchenchors Stafflangen: (v. l.) Susanne Schmidberger, Anton
Gratulanten und Ausgezeichnete bei der Jahreshauptversammlung des Kirchenchors Stafflangen: (v. l.) Susanne Schmidberger, Anton Maikler, Simone Zinser, Margret Schöchlin, Pfarrer Wunibald Reutlinger, Lydia Kammerer und Rudi Link. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Bei der Jahreshauptversammlung des Kirchenchors St. Remigius Stafflangen hat Anton Maikler für 50 Jahre im Dienst der Kirchenmusik den Ehrenbrief von Bischof Gebhard Fürst und des Cäcilienverbands überreicht bekommen. Pfarrer Wunibald Reutlinger ehrte auch die langjährigen Chormitglieder Lydia Kammerer für 20 Jahre sowie Anita Hermanutz und Margret Schöchlin für 45 Jahre. Er dankte Chor und Chorleiterin Simone Zinser für ihr Engagement im vergangenen Jahr.

Simone Zinser zeichnete für das Jahr 2019 verantwortlich. Sie habe es als gute Erfahrung wahrgenommen, wenn der Chor zusammen mit der Gemeinde singe. Probleme habe sie dagegen bei Auftritten im Freien, da diese akustisch nicht befriedigend seien. Dennoch seien gerade Auftritte, bei denen wo der Chor „sichtbar“ werde, ganz wichtig. Ihr Dank galt dem Chor und den Verantwortlichen der Kirchengemeinde sowie Susanne Schmidberger, die im Januar das Dirigat übernahm.

Das „Stafflanger Modell“ mit der geteilten Chorleitung habe selbst in Kollegenkreisen Aufmerksamkeit geweckt. Für nur eine Fehlprobe überreichte sie Lorenz Gnandt, Rudi Link, Alfons Reich und für einen vollzähligen Probenbesuch Gabi Dobert, Roswitha Schmidberger und Rosi Zinnecker ein Präsent.

Schriftführerin Gerda Stallbaumer ging im Jahresbericht auf die Kirchenauftritte und weitere Aktivitäten wie runde Geburtstage, Ausflug nach Überlingen und die Reichenau sowie gemeinsame Feste ein. Der Chor zählt derzeit 30 Mitglieder. Dass die Freude am Chorgesang ungebrochen ist, zeigt der respektable Probendurchschnitt von 88 Prozent.

Den Worten von Rudi Andritsch, Vorsitzender des Kirchengemeinderats, war zu entnehmen, dass Qualität und Liedauswahl den Chor zum Aushängeschild der Kirchengemeinde machen. Er wünschte weiterhin eine gute Gemeinschaft. Wie schon seit vielen Jahren übernahm er auch diesmal die Entlastung des Vorstands.

Im Schlusswort ging Rudi Link in einem kurzen Rückblick auf seine 20-jährige Tätigkeit als Vorsitzender ein. Überwiegend habe das Amt Freude gemacht, wenngleich es auch Situationen gegeben habe, die für Aufregung sorgten. Er dankte den Chormitgliedern und insbesondere seiner Frau, die ihn immer tatkräftig unterstützt habe.

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