Andreas Wonschick trifft fünf Mal

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 Andreas Wonschick jubelte gegen Weingarten über seine Saisontreffer zehn bis 14.
Andreas Wonschick jubelte gegen Weingarten über seine Saisontreffer zehn bis 14. (Foto: Archiv: Volker Strohmaier)
Michael Mader

FV Biberach – SV Weingarten 7:0 (3:0). FVB: Beck – Keller (73. Felger), Treske, Biesinger – Fuchs, Heimpel (57. Altinsoy), Geiger, Grundei (50. Macht), Scheffold – Wonschick, Hummler. SVW: Czogalla – Muresan, Endres, Böning (73. Onuoha), Koc, Afonso (76. Dakovic), Schmid, Bleile, Delimar, Weisser (46. Kale). Tore: 1:0, 3:0, 4:0, 6:0, 7:0 (8., 35./FE, 43., 61., 84.), 2:0 Hummler (16.), 5:0 Geiger (59.). SR: Kohler (Ulm). Z.: 100.

Der FV Biberach hat in der Fußball-Landesliga den Aufsteiger und Tabellenvorletzten SV Weingarten mit 7:0 (3:0) nach Hause geschickt. Der Gastgeber war vor nur 100 Zuschauern auf dem Kunstrasen am Erlenweg drückend überlegen und hatte in Kapitän Andreas Wonschick, der allein fünf Treffer erzielte, den überragenden Mann auf dem Platz. Durch den Kantersieg rücken die Biberacher auf Platz drei vor.

15 Tore in den vergangenen drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache: Der FV Biberach hat einen Lauf. Nach dem 4:2-Sieg in Friedrichshafen setzte die Mannschaft da an, wo sie vor einer Woche im Zeppellinstadion am Bodensee aufgehört hatte, nämlich zielstrebig nach vorn zu spielen. „In der Offensive macht uns derzeit keiner was vor“, freute sich Biberachs Spielertrainer Florian Treske über den erneut sehr guten Auftritt seiner Mannschaft gegen einen allerdings auch sehr schwachen Gegner, der wie erwartet sein Heil in der Defensive suchte.

Schon nach acht Minute war diese Taktik von Weingartens Trainer Nectad Fetic durchkreuzt. Jonathan Hummler hatte seinen Sturmkollegen Wonschick freigespielt und der ließ Keeper Benjamin Czogalla keine Chance. Eine solche auf einen Punktgewinn hatte das ersatzgeschwächte Team des SVW während des gesamten Spiels nicht. Die Mannschaft musste eher froh sein, nicht noch mehr Treffer kassiert zu haben. Weingarten spielte in Biberach wie ein Absteiger und muss sich kräftig anstrengen, das Klassenziel zu erreichen.

Dagegen spielt sich der FV Biberach immer mehr in den Fokus der Landesliga und hat sich bis auf Rang drei vorgearbeitet. Allerdings sind es immer noch sechs respektive acht Punkte Rückstand auf das Spitzenduo aus Albstadt und Friedrichshafen. Schon vor der Pause war die Partie entschieden. Wonschick mit seinem zweiten Tor per Foulelfmeter und Hummler hatten ihre Farben auf die Siegerstraße gebracht. Von Weingarten kam keine Gegenwehr. „Der Gegner war kein einziges Mal in der ersten Halbzeit in unserem Strafraum“, belegte Treske den Spielverlauf.

Der setzte sich in Durchgang zwei weitgehend so fort. Wonschick und Raphael Geiger erhöhten auf 6:0. Danach schaltete der Gastgeber einen Gang zurück und Weingarten kam zu sporadischen Auftritten in der Hälfte des FVB. „In der Phase waren wir zu übermütig und auch nicht gierig genug“, kritisierte Treske. Das änderte sich dann erst wieder in den Schlussminuten, als Wonschick mit seinem fünften und insgesamt 14. Treffer der laufenden Saison den Endstand herstellte. „Weingarten war heute kein Maßstab, am kommenden Samstag in Kehlen wird das sicher eine andere Nummer“, stellte Treske fest. „Aber auch dort fahren wir hin, um zu gewinnen.“

Der SV Weingarten empfängt am Samstag, 16. November, um 14.30 Uhr den SV Mietingen im Aufsteigerduell.

FV Biberach – SV Weingarten 7:0 (3:0). FVB: Beck – Keller (73. Felger), Treske, Biesinger – Fuchs, Heimpel (57. Altinsoy), Geiger, Grundei (50. Macht), Scheffold – Wonschick, Hummler. SVW: Czogalla – Muresan, Endres, Böning (73. Onuoha), Koc, Afonso (76. Dakovic), Schmid, Bleile, Delimar, Weisser (46. Kale). Tore: 1:0, 3:0, 4:0, 6:0, 7:0 (8., 35./FE, 43., 61., 84.), 2:0 Hummler (16.), 5:0 Geiger (59.). SR: Kohler (Ulm). Z.: 100.

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