Alkohol, Drogen und Onlinespiele: So geht der Kreis Biberach das Thema Sucht an

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 Vor allem viele Jugendliche genießen den illegalen Konsum von Cannabis. Monika Spannenkrebs vom Kreisgesundheitsamt warnt davor
Vor allem viele Jugendliche genießen den illegalen Konsum von Cannabis. Monika Spannenkrebs vom Kreisgesundheitsamt warnt davor, den Konsum zu verharmlosen. (Foto: dpa/Antonio Perez)

Mehr Geld für Beratungsstelle der Caritas

Die Caritas Biberach-Saulgau ist seit 1986 Träger der psychosozialen Beratungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke im Landkreis Biberach. Weil der Bedarf hoch ist und die Kosten nicht gedeckt werden können, hat die Caritas bereits 2018 einen Antrag auf Erhöhung des Kreiszuschusses und auf Neustrukturierung der Finanzierung gestellt. Der Eigenanteil des Trägers soll künftig 40000 Euro jährlich nicht überschreiten, außerdem soll die Beratungsstelle um eine Fachkraft auf insgesamt 4,65 Fachkraftstellen erweitert werden und der Landkreis bezahlt zusätzlich 100000 Euro, die in den Haushaltsplan 2020 eingestellt werden. Dem Beschlussvorschlag stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Gesundheit einstimmig zu. Das letzte Wort hat allerdings der Kreistag, der am Mittwoch, 19. Februar, im großen Sitzungssaal des Landratsamts tagt. Als Gründe für diesen Antrag nennt die Caritas steigende Beratungsfälle und deren zunehmende Komplexität. Dabei sind Doppeldiagnosen von Sucht und psychischer Erkrankung gemeint.

Der Landkreis Biberach hat mit der SHR Fernhochschule eine Studie zum Thema Sucht erstellt, die auch Einblicke in das Verhalten der Patienten gibt. Was die Behörde aus den Ergebnissen machen möchte.

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Mehr Geld für Beratungsstelle der Caritas

Die Caritas Biberach-Saulgau ist seit 1986 Träger der psychosozialen Beratungsstelle für Suchtgefährdete und Suchtkranke im Landkreis Biberach. Weil der Bedarf hoch ist und die Kosten nicht gedeckt werden können, hat die Caritas bereits 2018 einen Antrag auf Erhöhung des Kreiszuschusses und auf Neustrukturierung der Finanzierung gestellt. Der Eigenanteil des Trägers soll künftig 40000 Euro jährlich nicht überschreiten, außerdem soll die Beratungsstelle um eine Fachkraft auf insgesamt 4,65 Fachkraftstellen erweitert werden und der Landkreis bezahlt zusätzlich 100000 Euro, die in den Haushaltsplan 2020 eingestellt werden. Dem Beschlussvorschlag stimmten die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Gesundheit einstimmig zu. Das letzte Wort hat allerdings der Kreistag, der am Mittwoch, 19. Februar, im großen Sitzungssaal des Landratsamts tagt. Als Gründe für diesen Antrag nennt die Caritas steigende Beratungsfälle und deren zunehmende Komplexität. Dabei sind Doppeldiagnosen von Sucht und psychischer Erkrankung gemeint.

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